Lefkosia (Nicosia) – Solea-Tal Fahrradrouten

Diese 165 Kilometer lange Strecke führt durch das Solea-Tal mit seiner traditionellen Architektur und seinen malerischen byzantinischen Kirchen, von denen einige zum UNESCO-Welterbe gehören.

Diese Strecke entspricht zunächst der Strecke, die von Lefkosia (Nicosia) durch den Adelfoi-Wald nach Asinou führt. Allerdings folgt sie ab dem Picknickplatz von Kapoura einer alternativen Route Richtung Asinou und Agios Theodoros. In Agios Theodoros kreuzt die Strecke die Hauptstraße zwischen Nicosia und Troodos und führt bis Kato Flasou. Dort biegt die Strecke in südlicher Richtung ab, verläuft am Ufer des Flusses Kartokis entlang und hinauf zu den Dörfern Evrychou, Tembria, Kaliana, Galata und Kakopetria.

Auf der Straße von Kakopetria nach Prodromos steigt die Strecke zum Kloster Agios Nikolaos tis Stegis an, bevor sie rechts in das Gebiet Stavroullia abbiegt. Dieser Teil der Strecke ist nicht asphaltiert. Er führt in nördlicher Richtung hinab zur Straße zwischen Linou und Pedoulas und bietet dabei eine atemberaubende Aussicht über das Solea-Tal und die Bucht von Morfou im Osten.

Die Straße zwischen Pedoulas und Linou kreuzt die Hauptstraße zwischen Nicosia und Troodos und führt dann in nordöstlicher Richtung nach Koutrafas am Ufer des Flusses Elia. Die Straße steigt dann bis zu den Dörfern Nikitari und Vyzakia an, wo sie auf demselben Weg über Orounta, Kato Moni, Meniko und Palaiometocho bis nach Nicosia führt. Ziel ist die höhenfreie Kreuzung bei Agios Mamas.

Alternativ zur Strecke von Koutrafas nach Nikitari gibt es auch die Möglichkeit, über die Hauptstraße zwischen Nicosia und Troodos nach Nicosia zurückzukehren.

Ausgangspunkt: Höhenfreie Kreuzung bei Agios Mamas
Ziel: Höhenfreie Kreuzung bei Agios Mamas
Gesamtstrecke: 165 Kilometer
Höhenunterschied: 1.265 meter
Schwierigkeitsgrad: Schwer. Durchschnittliche Steigung von 2% und max. 5%. Erfordert ein Mountainbike mit mindestens 21 Gängen.
Straßenbedingungen: Eine Kombination aus asphaltierten und nicht asphaltierten Straßen.

 

Lefkosia (Nicosia) – Pitsylia Fahrradrouten

Diese Strecke führt durch die wunderschöne Landschaft und malerischen Dörfer des Bezirks Pitsylia, der bekannt ist für seine guten Weine und geräucherten Fleischspezialitäten. Mit 115 Kilometer ist die Strecke zwar recht lang, allerdings verläuft der gesamte Abschnitt zwischen Alona und Lefkosia (Nicosia) bergab.

Diese Strecke folgt einem Teil der Strecke von Nicosia nach Machairas, jedoch nur bis Episkopi. Dort führt sie nach Arediou im Westen anstatt nach Politiko im Landesinneren und steigt auf der alten Straße zwischen Nicosia und Palaichori, durch die Dörfer Malounta, Klirou und dann links nach Fikardou allmählich an. Von Fikardou geht es bergab nach Gouri, dann nach rechts auf die Straße Richtung Lazanias und Machairas. Kurz vor Lazanias folgt die Strecke dem ersten Pfad rechts in Richtung Farmakas. Dieser Pfad ist wie eine Brüstung an der Klippe und bietet Adrenalin-Süchtigen jede Menge Nervenkitzel!

Von Farmakas führt die Strecke weiter Richtung Süden nach Profitis Ilias bei Sykopetra. Dort biegt sie nach rechts auf eine asphaltierte Straße ein, die westlich nach Palaichori führt. Von Palaichori geht es weiter zur Straße zwischen Nicosia und Agros, dann nach links, kurz bergauf und dann nach rechts auf die Straße nach Askas, Fterikoudi und Alona. Dort biegt die Strecke wieder rechts ab, nach Norden, und führt bergab in Richtung Nicosia. Für Radfahrer, die gerne die Nacht oder einige Tage länger in der Region verbringen möchten, gibt es in Alona Unterkünfte und Restaurants.

Hinter Alona führt die Strecke hinab Richtung Platanistasa, vorbei an der Forststation Gefiri tis Panagias und dann nach rechts zu den Dörfern Mitsero und Agrokipia. Von dort aus geht es nach links, Richtung Süden, bis zum Fitnessstudio des Bergbaubezirks Klirou. Dort biegt die Strecke kurz vor Arediou rechts ab, trifft auf die alte Straße zwischen Nikosia und Palaichori und führt schließlich in entgegengesetzter Richtung zurück nach Nicosia.

Ausgangspunkt: Höhenfreie Kreuzung bei Agios Mamas
Ziel: Höhenfreie Kreuzung bei Agios Mamas
Gesamtstrecke: 115 Kilometer
Höhenunterschied: 1.265 meter
Schwierigkeitsgrad: Relativ schwer, obwohl die Strecke hinter Alona bergab führt. Erfordert ein Mountainbike mit mindestens 21 Gängen. Ein Fahrrad mit Federgabel wird empfohlen.
Straßenbedingungen: Eine Kombination aus asphaltierten und nicht asphaltierten Straßen.

 

 

Lefkosia (Ncosia) – Asinou Fahrradrouten

Diese 83 Kilometer lange Strecke führt vom Stadtrand Lefkosias (Nicosias) zum Adelfoi-Wald und vorbei an der frühbyzantinischen Kirche der Panagia Phorbiotissa von Asinou.

Ausgangspunkt ist die Kreuzung am Rande von Lakatamia. Von dort aus führt die Strecke etwa 0,5 Kilometer nach Westen, bevor sie auf die Lakatamia-Radstrecke am Ufer des Pediaios trifft. Die Strecke endet auf der Agios Georgios Street, wo sie in westlicher Richtung zu den Ampeln an der Straße zwischen Nikosia und Palaichori abbiegt. Fast direkt gegenüber den Ampeln liegt die Straße nach Agioi Trimithias, Palaiometocho und Meniko.

Von Meniko aus folgt die Strecke einem Pfad, bevor sie die asphaltierte Straße unmittelbar außerhalb von Kato Moni erreicht. Von dort aus ist im Südosten der Mitsero-Steinbruch und im Südwesten das Troodos-Gebirge zu sehen. Von Kato Moni führt die Strecke weiter Richtung Norden auf der Straße zwischen Peristerona und Platanistasa entlang. Nach einem kurzen Anstieg biegt die Strecke rechts nach Agia Marina ab. Von dort geht es weiter nach Agios Georgios und vorbei am Picknickplatz von Kapoura und den Dörfern Kannavia und Spilia. Am Ortseingang von Spilia führt ein Pfad nach rechts in Richtung Asinou und in das Gebiet, in dem die EOKA-Bewegung (die „Nationale Organisation zyprischer Kämpfer“) während des Zypernkonflikts am aktivsten war. Der Pfad führt dann 23 Kilometer nach Norden durch den Adelfoi-Wald bis zur frühbyzantinischen Kirche der Panagia Phorbiotissa von Asinou. Eine alternative Strecke nach Asinou ist der 9 Kilometer lange Waldweg kurz hinter dem Picknickplatz von Kapoura in westlicher Richtung.

Etwa 3 Kilometer hinter Asinou, immer der asphaltierten Straße entlang, liegt das Dorf Nikitari. Von dort weisen Schilder den Weg über die Dörfer Vyzakia und Orounta zurück nach Nicosia. Dieser Teil der Strecke ist nicht asphaltiert. Von Orounta führt der Weg nördlich zur Straße zwischen Peristerona und Platanistasa, in Richtung Kato Moni und zurück nach Nicosia. Eine alternative und weniger komplizierte Strecke zurück nach Nicosia führt über die Dörfer Orounta und Peristerona, entlang der Hauptstraße zwischen Nicosia und Morfou.

Ausgangspunkt: Höhenfreie Kreuzung bei Agios Mamas
Ziel: Asisou
Gesamtstrecke: 83 Kilometer
Höhenunterschied: 975 meter
Schwierigkeitsgrad: Schwer. Durchschnittliche Steigung von 2% und max. 5%. Erfordert ein Mountainbike mit 21 Gängen.
Straßenbedingungen: Eine Kombination aus asphaltierten und nicht asphaltierten Straßen.

 

Authentic Shopping in Cyprus

Whilst Cyprus offers the modern shopping experience you would expect from a European country – with high streets and malls of brand names and independent retailers – the island also retains its traditional shopping allure with unique, locally made items.

With a rich history and many local handicrafts still practised as a speciality in individual villages and regions, you can pick up an authentic piece of the island’s heritage, from intricate lace tablecloths to rustic pottery. And the art of handmade or authentic continues with food and drink, such as painstakingly prepared sweets and delicacies and bottles of olive oil, or the world’s most historic wine.

The island is also popular for its custom-made jewellery and clothing, including gold, leather and tailoring, making it easy and cost-effective to have a one-off created specially to your specifications, taste and personality.

So, whether as a souvenir, a gift for loved ones, or just to treat yourself, there are a multitude of wonderful items you can purchase to take home… the only problem will be deciding what to buy, and how to fit it all in your suitcase!

Traditional Handicrafts

Handicrafts are practised in individual villages where the traditional methods have been handed down from generation to generation, as well as at the island’s Handicraft Centres. Many workshops welcome visitors to observe them in action as they skilfully create in the old, preserved ways, whilst also providing information on the origins and history of the items being made, making them all the more special. You can also find a wide array of folk art at souvenir shops.

Lace: The famous ‘Lefkaritika’ embroidered linens are handmade lace pieces produced in the mountainous Larnaka (Larnaca) village of Lefkara since Venetian times. The linens are made in a very specific way in a process that is both intricate and time-consuming, making them highly prized. You can purchase the highly decorative tablecloths, curtains, placemats and dresser mats at local shops, or they can be made to order for something truly unique. Only lace made in the traditional way is considered to be authentic and is included on the UNESCO Intangible World Heritage List. Legend has it that the famous painter, Leonardo da Vinci himself visited the village in 1481 and bought a lace altar cloth, which he donated to Milan cathedral.

Another form of lace embroidery – that of narrow knit lace – is also practised in many traditional villages, and makes a lovely souvenir to take back home, or as a gift.

Woven goods: The practise of weaving was highly developed during Byzantine times and is still traditionally practised in the Pafos (Paphos) village of Fyti, which makes colourful geometric textured designs on un-dyed cotton cloth – particularly rectangular napkins, tablecloths and bed covers. The pieces can be found in Fyti, as well as in the Handicraft Centres and some souvenir shops.

Pottery: Pottery is a very ancient craft on the island, with the red clay vessels constituting an integral part of daily life in olden times when they were used to store and transport liquids such as wine and water, as well as for the storage of agricultural products. The tradition of pottery making prevails in the villages of Kornos [Larnaka (Larnaca) region] and Foini [Lemesos (Limassol) region], or you can find authentic pieces at the Cyprus Handicraft Centre.

Copperware: Cyprus is traditionally the island of copper, and the base metal was an important export for the island during ancient times. Coppersmiths still make copper pots and kettles today, as well as long-handled pots ‘mbriki’ for ‘cooking’ Cypriot coffee which are available from workshops and souvenir shops. If you are taking back a packet of Cypriot coffee, it is advisable to take a mbriki back too!

Silverware: The art of filigree, known as ‘trifouri’, is a delicate craft that twists fine silver wire into beautiful hand-made jewellery such as earrings, pendants and brooches, as well as decorative cutlery and tableware, with a resulting ‘cobweb’ effect. This traditional craft is still practised mainly in Lefkara, although you can find filigree pieces in jewellery shops and souvenir shops too.

Basketry: Basket making dates from ancient times, when baskets were made to serve a range of specific practical purposes from carrying agricultural produce to dressing bottles to avoid liquids leaking. Baskets are still traditionally made in the Pafos village of Ineia, the Lemesos village of Akrotiri, and the Famagusta villages of Xylotympou and Avgorou, as well as at the Handicraft Centre and other workshops. They come in all shapes and sizes, with the colourful, flat ‘Talari’, most commonly used as a wall decoration in modern times.

Decorated Gourds: The gourd is a vegetable of the marrow family that hangs from a climbing vine and comes in a range of shapes and sizes. The dried vegetable has been decorated and used for practical purposes on the island for many years, with the bottle-shaped gourd the most useful; traditionally used as a wine carafe, candlestick and container for salt or olives. The custom of decorating gourds with geometric patterns or animal and flower motifs is done by knife or with a hot poker, and is still practiced in villages today. Decorated gourds can also be found in souvenir shops.

 

Fashion, Jewellery & Beauty

Feel and look great after a holiday to Cyprus by having something made especially to your measurements or design, or discovering the beauty secrets of Ancient Greek Goddesses! With custom-made available at very reasonable prices, and many establishments offering a quick turnaround time for visitors, you can easily become the proud owner of a piece that will be uniquely yours, and will always remind you of your trip to Cyprus.

Jewellery: The quality of gold and silver in Cyprus is very high, as well as competitively priced. Aside from classic pieces, many jewellers also create seasonal collections relating to the history and customs of the island, including pomegranates, ancient idols, evil eyes (to ward off bad spirits) and sea-themed pieces. Having a custom-made piece of jewellery designed and created to your specifications is also great value, and will leave you with a one-of-a-kind heirloom.

Leather: Leather goods – including bags, wallets, belts, waistcoats, jackets, trousers and skirts – are both high quality and competitively priced on the island. Whilst there are many pieces ready to buy off-the-peg at the island’s dedicated leather shops, visitors can also have something custom-made for an original and distinctive item that is not only tailored to specific requirements, but offers fantastic value.

Tailoring: Many locals have occasion wear tailored for big events – such as weddings and christenings – and as such, seamstresses and tailors have a large selection of fabrics and designs available. Custom-made shirts, three-piece suits, ball gowns and wedding dresses are very competitively priced compared to other countries, and can be made-to-order in a reasonably quick time frame after choosing your fabric and being measured.

Beauty Products: A range of beauty products are made with a number of traditional Cypriot ‘ingredients’ from nature, including donkey milk, olive oil, rose and herbs. Olive oil soap is the most widely available product, whilst other products are more specialised.

 

Die Bergregionen von Larnaka (Larnaca) und Lefkosia (Nicosia) Weinstrasse

Diese abwechslungsreiche Weinstraße umfasst sowohl die Bergregion von Larnaka (Larnaca) als auch die von Lefkosia (Nicosia) und verbindet die lange Tradition des zyprischen Weinbaus mit der neuen, modernen Seite der Weinindustrie.

Die Tour führt durch insgesamt zehn Dörfer und umfasst drei Weingüter sowie interessante Museen und Werkstätten. Und obwohl die Weinstraße fernab der traditionellen Weinregionen liegt, gibt es hier engagierte Winzer, die Weingüter angelegt haben, auf denen neben den weißen Rebsorten Assyrtiko, Malvasia Aromatica, Chardonnay, Xynisteri und Sauvignon blanc auch die roten Rebsorten Maratheftiko, Cabernet und Merlot wachsen. Mit ihrem Engagement haben die hiesigen Winzer für die rasche Aufnahme dieser Sorten in das breite Weinsortiment Zyperns gesorgt.

Entlang dieser Weinstraße verbindet sich die Liebe zum Wein mit anderen kulturellen Aspekten wie z. B. der Einbindung von Dörfern in die regionale (Wein)Wirtschaft. Zu diesen Dörfern gehören u. a. Lefkara, berühmt für seine mit handgemachten Spitzen bestickte Wäsche und sein filigranes Silber, und Fikardou, Heimat einer der ältesten Weinpressen Zyperns.

Diese Weinstraße führt durch: Nikosia, Skarinou, Lefkara, Kato Drys, Vavla, Ora, Odou, Farmakas, Gourri, Fikardou und Kalo Chorio.

Pitsylia (auch: Pitsilia) Weinstrasse

Hier wachsen Kiefern und Rebstöcke an den Berghängen und tragen gemeinsam mit schmucken Dörfern zum ländlichen Charme der Region bei, die eine Reihe erlesener Weine hervorbringt, die alle darauf warten, von Ihnen probiert zu werden.

Insgesamt elf Dörfer und zwei der besten Weingüter (in Pelendri) tragen die Herkunftsbezeichnung Pitsylia, eine Region, die sich rund um die Gipfel des Madari und des Papoutsa sowie um den nordwestlichen Teil des Machairas-Gebirges erstreckt. Aufgrund der Höhenlage reifen die Trauben in dieser Region langsamer und müheloser, während die karge und steile Gegend die Rebstöcke dazu zwingt, sich eng aneinanderzuschmiegen und so gehaltvollere Weine hervorzubringen.

Obwohl die klassischen, regionalen Rebsorten auch auf den Weingütern von Pitsylia dominieren, setzt sich mitunter die seltene, alte rote Rebsorte Maratheftiko durch. Die Trauben, die auf der höchsten Erhebung wachsen, werden von zwei lokalen Winzern zu hervorragenden Jahrgangsweinen verarbeitet.

Diese Weinstraße führt durch: Lemesos (Limassol), Trimiklini, Pelendri, Potamitissa, Dymes, Kyperounta, Chandria, Polystypos, Alona, Agros, Agios Ioannis und Agios Theodoros.

Commandaria Weinstrasse

Eine Reise in die Vergangenheit führt Sie zu den Geheimnissen von Zyperns ältestem und berühmtestem Wein: dem Commandaria, einem seit Jahrhunderten gepriesenen und weltweit bekanntem Dessertwein, der Ähnlichkeit mit einem süßen Sherry aufweisen kann.

Die Geschichte dieser Weinstraße, die durch 14 Commandaria-Dörfer führt, geht zurück bis ins Jahr 1192 n. Chr., als die Ritter vom Orden des Heiligen Johannes (die Johanniter, später als Malteser bekannt) die Produktion des ältesten, weltweit möglicherweise ersten Weins mit Herkunftsbezeichnung perfektionierten. Der Name des Weines stammt von dem Ort ab, an dem er überwiegend gekeltert wurde: „La Grande Commanderie“ (Die Große Kommandantur) – eine Hochburg, die den Johannitern als Hauptquartier diente und heute als Kolossi bekannt ist. Der Legende nach war der Commandaria derart berühmt, dass er im 13. Jahrhundert sogar die vom französischen König Philipp II. abgehaltene „Schlacht der Weine“ gewann, den ersten dokumentierten internationalen Weinwettbewerb.

Die einheimischen Rebsorten Mavro (rot) und Xynisteri (weiß) werden erst spät in der Saison gelesen und in der Sonne getrocknet, um so die natürlich süßen Aromen zu intensivieren, die dem Wein seinen einzigartigen Geschmack verleihen. Die getrockneten Trauben werden anschließend ausgepresst. Dabei werden die Treber oder Trester genannten Pressrückstände gesammelt und in Tanks oder großen Tongefäßen (ähnlich denen aus längst vergangenen Zeiten) fermentiert.

Auf dieser Weinstraße gibt es vier Weingüter, bei deren Besuch ein Zwischenstopp zur Besichtigung der jahrhundertealten und mittlerweile restaurierten Weinpresse (auch: Kelter) von Laneia nicht fehlen darf, die heute an die ruhmvolle Vergangenheit der Weinherstellung in der Region und auf Zypern erinnert. Ein weitere beliebte Touristenattraktion ist die mittelalterliche Kolossi-Hochburg, die einst als „La Grande Commanderie“ (Die Große Kommandantur) bekannt war.

Die Weindörfer selbst befinden sich auf einer Höhenlage von 500 bis 900 Metern. Ihre Weingüter teilen sich die Landschaft mit dickem, buschigem Wildwuchs und lichten Wäldern. Die artenreiche Flora und Fauna der Region ist ebenso beeindruckend wie die historischen und archäologischen Denkmäler in der Umgebung. In der Commandaria-Region befindet sich neben dem Kouris-Staudamm (dem größten Staudamm Zyperns) auch ein bedeutsames Sumpfgebiet.

Diese Weinstraße führt durch: Limassol, Kolossi, Erimi, Monagri, Agios Georgios, Silikou, Doros, Laneia, Trimiklini, Agios Mamas, Kapileio, Zoopigi, Kalo Chorio, Agios Pavlos, Agios Konstantinos, Louvaras, Gerasa und Apsiou.

Krasochoria von Lemesos (Limassol) Weinstrasse

Die Weindörfer von Lemesos (Limassol) sind bekannt für ihre tief verwurzelte Weintradition, ihre exzellenten Weine und die atemberaubende Kulisse, vor der die Weine gekeltert werden.

Nirgendwo auf Zypern gibt es derart viele Weingüter wie in dieser Region an den Südausläufern des Troodos-Gebirges. Die Weindörfer dieser Gegend sind unter dem Namen „Krasochoria“ bekannt, der sich aus den griechischen Wörtern für „Wein“ und „Dörfer“ zusammensetzt und so die Geschichte der langen Weintradition dieser Dörfer erzählt.

Mit ihrem trockenen Klima und der einzigartigen Geologie ist diese Region außergewöhnlich und bringt erstklassige Weine hervor, die überwiegend aus den einheimischen Rebsorten Xynisteri (weiß) und Mavro (rot) sowie aus 23 importierten Sorten gekeltert werden, darunter Cabernet Sauvignon, Mataro, Grenache und Syrah.

An dieser Weinstraße gibt es insgesamt 20 reizende, unberührte Dörfer und 16 Weingüter. Diese Weindörfer sind immer einen Besuch wert und haben neben ihren Weingütern auch noch eine traditionelle Architektur, schmale kopfsteinbepflasterte Gassen und eine reizvolle Umgebung sowie einige der bekanntesten Tavernen Zyperns zu bieten.

Diese Weinstraße führt durch: Limassol, Kolossi, Erimi (Das Weinmuseum Zyperns), Kantou, Souni-Zanakia, Pano Kivides, Agios Amvrosios, Lofou, Vouni, Koilani, Pera Pedi, Mandria, Kato Platres, Omodos, Vasa, Malia, Arsos, Pachna, Anogyra und Avdimou.