Das Trooditissa-Kloster

An den Südhängen des Troodos-Gebirges befindet sich inmitten von Kiefern und an einem malerischen Fleckchen Erde gelegen das Trooditissa-Kloster aus dem 13. Jahrhundert. Die heutige Kirche wurde 1731 erbaut und beherbergt eine unbezahlbare, in Blattsilber eingefasste Marienikone, die aus Kleinasien (Anatolien) nach Zypern gebracht wurde. Angeblich gibt sie Paaren mit Kinderwunsch Hoffnung, wenn sie zu ihr beten.

Das genaue Gründungsdatum des Klosters ist nicht bekannt. Man geht aber davon aus, dass es unmittelbar nach der ikonoklastischen Epoche (dem sog. Bildersturm) von einem Einsiedler gegründet wurde, der während des Ikonoklasmus hier lebte. Kirche und Klostergebäude stammen aus einer späteren Epoche und können auf das Ende des 18. oder 19. und das 20. Jahrhundert zurückdatiert werden.

Das Kloster dient als Rückzugsort für Gebete und kann daher leider nicht besichtigt werden. Die Kirche steht Besuchern jedoch offen.

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lemesos (Limassol)]
Adresse: Zwischen den Dörfern Platres und Prodromos
GPS-Koordinaten: Lat: 34.91292 Lon: 32.838212
Öffnungszeiten: Täglich: 09:00 – 12:00 und 14:00 – 16:00 Uhr (nur für die Kirche).
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Barrierefreier Zugang: Rollstuhlgerecht.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die Kirche des Timios Stavros (Heilige-Kreuz-Kirche) – Dorf Pelendri

Die Kirche des Timios Stavros (Heilige-Kreuz-Kirche) im Dorf Pelendri stammt aus dem 14. Jahrhundert. Sie ist mit herrlichen Wandmalereien aus der palaiologischen (spätbyzantinischen) Epoche verziert und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die ursprünglich einschiffige Kuppelkirche war einst möglicherweise Teil eines Friedhofs und wurde unter nicht geklärten Umständen zerstört. Die jetzige Form der Kirche ist das Ergebnis diverser An- und Umbauten in unterschiedlichen Epochen. Heute ist nur noch die ursprüngliche Apsis erhalten.

Laut einer Apsisinschrift stammen die ursprünglichen Wandmalereien aus den Jahren 1171 / 1172. Fragmente dieser Verzierungen sind auf der Apsis (unter den Fresken aus dem 14. Jahrhundert) bis heute erhalten geblieben. Der Hauptteil der Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts durch mindestens zwei Künstler verziert.

Das nördliche Seitenschiff diente einst der Familie des lateinischen Feudalherren der Region als private Kapelle. Das Dorf selbst gehörte Johann von Lusignan, dem Sohn des zyprischen Königs Hugo IV. von Lusignan.

Die Kirche des Timios Stavros (Heilige-Kreuz-Kirche) im Pelendri – Audio-Führung

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lemesos (Limassol)]
Adresse: Pelendri Dorf
GPS-Koordinaten: Lat: 34.893036 Lon: 32.91096
Kontakt: Telefon: +357 99 395039 Frau Elena Georgiou
Öffnungszeiten:

16. April – 15. September: Dienstag–Samstag 10:00–13:00 Uhr & 14:00–17:30 Uhr / Sonntag: 11:00–16:30 Uhr

16. September – 15. April: Dienstag–Samstag 10:00–16:30 Uhr / Sonntag: 11:00–16:30 Uhr

Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

Die Kirche des Timios Stavros tou Agiasmati

Etwa drei Kilometer außerhalb des Bergdorfes Platanistasa befindet sich die Kirche des Stavros tou Agiasmati, ein UNESCO-Weltkulturerbe aus dem 15. Jahrhundert, in dem noch heute einer der vollständigsten Zyklen mit Wandmalereien aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts auf Zypern erhalten ist.

Der Name der Kirche leitet sich von dem griechischen Wort ‚agiasma‘ (-atos) ab, was so viel bedeutet wie ‚geweihtes Wasser, geweihte Quelle oder geweihter Brunnen in der Nähe einer Kirche‘. Die Kirche war einst eine Klosterkirche, von der im Süden des Bauwerks nur noch Spuren der Zellen in den Klostergebäuden übrig sind.

Bei der noch erhaltenen Struktur handelt es sich um ein einschiffiges Gebäude mit einem steil geneigten, mit Flachziegeln gedeckten Holzdach, das sich über die Hauptstruktur hinaus erstreckt und auf allen vier Seiten einen Portikus bildet – ein auf Zypern einzigartiges Merkmal. Laut einer Inschrift wurde das Gebäude mithilfe der Spenden eines Priesters namens Petros Peratis und dessen Frau Pepani errichtet. Beide sind auf einem Fresko abgebildet, in dem sie durch Vermittlung der Heiligen Jungfrau Jesus ein Modell der Kirche darbieten. Bemerkenswert ist auch die umfangreiche Mehrpersonendarstellung des Jüngsten Gerichts, die sich bis zum Ende des Giebels erstreckt, wo Jesus abgebildet ist.

Obwohl das genaue Datum des Kirchenbaus nicht bekannt ist, herrscht allgemeiner Konsens darüber, dass die Verzierungen im Jahr 1494 abgeschlossen wurden.

Kirche vom Heiligen Kreuz in Ayiasmati (Platanistasa) – Audio-Führung

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lefkosia (Nicosia)]
Adresse: Platanistassa Dorf
GPS-Koordinaten: Lat: 34.979155 Lon: 33.047013
Kontakt: Telefon: +357 96337365 (Frau Christiana Savva)
Öffnungszeiten:

16 kwietnia – 15 września: wtorek-sobota 10:00-13:00 i 14:00-17:30 / niedziela: 11:00-16:30

16 września – 15 kwietnia: wtorek-sobota 10:00-16:30 / niedziela: 11:00-16:30

Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Barrierefreier Zugang: Rollstuhlgerecht.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

Die Kirche der Panagia tou Moutoulla

In der Bergregion von Moutoulla befindet sich die kleine Kapelle der Panagia tou Moutoulla, eine der ältesten Kapellen ihrer Art und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

Die Kirche besitzt ein steil geneigtes Holzdach und beherbergt Fresken aus dem Jahr 1280. Die innere Kirchenvorhalle (der sog. Narthex) wurde erst nach dem Beginn des 16. Jahrhunderts gebaut. Sie erstreckt sich über die West- und Nordseite der Kirche und wird ebenfalls durch das Holzdach geschützt. Die Wandmalereien gehören zum einzigen Zyklus aus dem 13. Jahrhundert (1280), der heute noch auf Zypern erhalten ist und genau zurückdatiert werden kann.

Die Kirche wurde mithilfe der Spenden von Ioannis von Moutoullas und seiner Frau Irene gebaut und verziert, die beide mit einem Modell der Kirche abgebildet sind. Man geht davon aus, dass es sich bei der Kirche um eine private Kapelle gehandelt hat.

Im Dorf Moutoullas selbst werden seit jeher traditionell geschnitzte Holzschalen hergestellt.

Die Kirche der Panagia in Moutoulla – Audio-Führung

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk lefkosia (Nicosia)]
Adresse: Moutoullas Dorf
Kontakt: Tel: +357 97 733 480 (Frau Eleni Constantinidou) (Bitte informieren Sie uns im Voraus über Ihre Ankunft, wenn Sie später als üblich kommen möchten)
Öffnungszeiten:

16. April – 15. September: Dienstag–Samstag 10:00–13:00 Uhr & 14:00–17:30 Uhr / Sonntag: 11:00–16:30 Uhr

16. September – 15. April: Dienstag–Samstag 10:00–16:30 Uhr / Sonntag: 11:00–16:30 Uhr

Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Barrierefreier Zugang: Rollstuhlgerecht.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

Die Kirche der Panagia tou Araka

In der Bergregion von Pitsilia, zwischen den Dörfern Lagoudera und Saranti, befindet sich die zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannte Kirche der Panagia tou Araka. Sie zählt zu den wichtigsten Kirchen der byzantinischen Epoche auf Zypern.

Die ehemalige Klosterkirche wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaut, als das Klosterleben auf Zypern florierte und blieb bis in die ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts erhalten. Zu ihren Überresten gehört neben der Kirche ein zweigeschossiges Klostergebäude im Norden.

Die einschiffige Kuppelkirche besitzt ein kreuzförmiges Dach, über dem sich irgendwann im 14. Jahrhundert ein Schutzdach aus Holz befand, das mit flachen Ziegeln gedeckt war. Das steil geneigte Dach erstreckt sich an drei Seiten über die Hauptstruktur hinaus und wird zu einem Holzgitterportikus. Die Westwand wurde im 18. Jahrhundert abgerissen und die Kirche ausgebaut.

Die Fresken im Inneren der Kirche wurden von Theodoros Apsevdis im spätkomnenischen Stil gemalt (1192) und sind mit den in Griechenland, auf dem Balkan und in Russland weit verbreiteten Fresken vergleichbar. Die Fresken in der Apsis des Bema (eine erhöhte Bühne des Kirchenvorstands in der Apsis frühchristlicher Kirchen) unterscheiden sich stilistisch von denen im Rest der Kirche. Man geht davon aus, dass sie bereits vor 1192 von einem anderen Künstler gemalt wurden.

Kirche der Panagia von Araka – Audio-Führung

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk lefkosia (Nicosia)]
Adresse: Lagoudera Dorf
GPS-Koordinaten: Lat: 34.965394 Lon: 33.011166
Kontakt: Telefon:  +357 99 557 369 (Pater Christodoulos)
Öffnungszeiten:

16. April – 15. September: Dienstag–Samstag 10:00–13:00 Uhr & 14:00–17:30 Uhr / Sonntag: 11:00–16:30 Uhr

16. September – 15. April: Dienstag–Samstag 10:00–16:30 Uhr / Sonntag: 11:00–16:30 Uhr

Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Barrierefreier Zugang: Rollstuhlgerecht.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

Die Kirche der Panagia Chrysokourdaliotissa

Im Solea-Tal, genauer gesagt im Dorf Kourdali, steht die Kirche der Panagia Chrysokourdaliotissa. Sie wurde im 16. Jahrhundert als Klosterkirche gebaut und der Panagia (der Heiligen Jungfrau Maria) geweiht. Dem Grundstein zufolge wurde das Kloster von den Diakonen Leontas und Ioannis Kourdalis ins Leben gerufen.

Die heute noch erhaltene, dreischiffige Kirche besitzt ein steil geneigtes, mit Flachziegeln gedecktes Dach. Die Seitenschiffe der Kirche sind durch hölzerne Bogengänge vom Hauptschiff getrennt. Die Kirche beherbergt Wandmalereien und Ikonen im italienisch-byzantinischen Stil aus dem 16. Jahrhundert. Die Ikonostase (eine mit Ikonen geschmückte Wand mit drei Türen) ist ein hervorragendes Beispiel für die Holzbildhauerei des 16. und 17. Jahrhunderts.

Im Jahr 2006 entschied der Heilige Synod (ein ständiges Gremium an der Spitze der orthodoxen Kirchen), den Klosterbetrieb wieder aufzunehmen.

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lefkosia (Nicosia)]
Adresse: Kourdali Dorf
Kontakt: Telefon: +357 99 770 592
Öffnungszeiten: Täglich: 08:00 – 13:00 und 16:00 – 19:00 Uhr.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die Kirche der Panagia Asinou

Located on the east bank of a stream, 3km from the mountainous village of Nikitari, Panagia Asinou Church is a small church dedicated to the Virgin of ‘Phorbia’. It is a UNESCO World Heritage Site and contains some of the finest Byzantine wall paintings on the island, dating from the 12th to the 17th century.

The church used to be a monastery church that was built in 1099 with the donation of Magistros Nikephoros Ischyrios, who subsequently became a monk with the name Nikolaos. It functioned until the end of the 18th century, when it was abandoned.

The church consists of two parts – the vaulted single-aisled nave and the narthex – which is a later addition belonging to the second half of the 12th century. The 12th century steep-pitched timber roof, covered with flat tiles, sheltered the church. Today, there are no traces of the rest of the monastic buildings.

The murals inside the church date from the 12th century to the 17th century and reflect the art of Constantinople, which is thought to be the artist’s birthplace.

Church of Panagia tis Asinou or Panagia Phorviotissa – Audio Guide 

Region: Troodos area [Lefkosia (Nicosia) district]
Address: 3km from Nikitari village
Contact No: Father Kyriacos +357 99 830329 or +357 22 852534 (municipality)
Operating Hours:

16. April – 15. September: Dienstag–Samstag 10:00–13:00 Uhr & 14:00–17:30 Uhr / Sonntag: 11:00–16:30 Uhr

16. September – 15. April: Dienstag–Samstag 10:00–16:30 Uhr / Sonntag: 11:00–16:30 Uhr

Operating Period: All year round.
Closed on Christmas Day, New Year’s Day (Greek Orthodox).
Entrance Fee: Free
Disabled Access: Wheelchair accessible.
Website: www.mcw.gov.cy/da
  Opening and closing times as well as entrance fees, are subject to alterations without notice. Visitors are advised to check before visiting.
 

Das Machairas-Kloster

Am Hang des Kionia, im malerischen Tal des Machairas-Gebirges, befindet sich das gleichnamige Kloster. Ist einer der drei Royal und Stavropigia der Insel und beherbergt die wundertätige Ikone der Panagia (der Heiligen Jungfrau Maria) von Machairas, die dem Evangelisten und Apostel Lukas zugeschrieben wird.

Angeblich wurde die Ikone von einem unbekannten Einsiedler während der ikonoklastischen Epoche (dem sog. Bildersturm zwischen dem 8. und 9. Jahrhundert n. Chr.) heimlich nach Zypern gebracht. Der Einsiedler versteckte die Ikone in seiner Höhle, wo sie nach seinem Tod bis geblieben sein soll, als die mit der Gnade Gottes um das Jahr 1145 heruψm gesegneten Einsiedler Ignatios und Neophytos die von Büschen verdeckte Höhle entdeckten. Um sich der Höhle zu nähern, mussten sie jedoch zunächst das Dickicht mit einem Messer zurückschneiden, das sie durch die göttliche Hand erhalten hatten. So erhielt die geborgene Ikone den Namen „Machairiotissa“, der sich von dem griechischen Wort für Messer (‚machairi‘) ableitet. An dieser Stelle wurde später das gleichnamige Kloster erbaut.

Heute, in der restaurierten Sakristei im Klosterkeller befinden beherbergt außerdem eine Sammlung alter Bücher, Manuskripte, Ikonen und anderer religiöser Artefakte.

Die Mönche des Klosters sind sehr fromm und halten ihre Gelübde genauso streng ein wie die Mönche auf dem Heiligen Berg Athos in Griechenland.

Kloster der Panayia von Machairas – Audio-Führung

Bezirk: Troodos-Region (Bezirk Lefkosia)
Adresse: Tan von Machairas
GPS-Koordinaten: Lat: 34.940564 Lon: 33.189247
Kontakt: Telefon: +357 22 359 334; Fax: +357 22 359 333
Öffnungszeiten: Montag-Freitag: 09:30-18:00 (Für die Öffentlichkeit zugänglich)
Samstag und Sonntag, 06:30 – 17:00
Wann: Das ganze Jahr über.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Der Gebrauch von Fotoapparaten oder Videokameras ist verboten.
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Das Kykkos-Kloster

In der Bergregion des Marathasa-Tals auf einem Gipfel in 1.318 Metern Höhe befindet sich das Kykkos-Kloster, das vermögendste und aufwendigste Kloster Zyperns.

Es ist der Panagia (der Heiligen Jungfrau Maria) geweiht und beherbergt eine von drei Ikonen, die dem Evangelisten und Apostel Lukas zugeschrieben werden. Die in Gold und Silber eingefasste Ikone befindet sich in einem aus Schildpatt und Perlmutt gefertigtem Heiligtum vor der Ikonostase (eine mit Ikonen geschmückte Wand mit drei Türen).

Das Kloster wurde unter der Herrschaft des byzantinischen Kaisers Alexios I. Komnenos (1081 – 1118 n. Chr.) gegründet. Angeblich kurierte der mit göttlicher Heilkraft gesegnete zyprische Einsiedler Jesaja die Tochter des Kaisers und bat als Belohnung um die Ikone der Theotokos (der Jungfrau Maria), die sich im Kaiserpalast in Konstantinopel befand. Die Aussicht auf den Verlust des kostbaren Schatzes bekümmerte den Kaiser zwar, dennoch schickte er ihn zusammen mit den finanziellen Mitteln zum Bau eines Klosters zur Aufbewahrung des heiligen Relikts nach Zypern. Im Laufe der Zeit brannte das Kloster mehrfach nieder, sodass nichts von dem ursprünglichen Bauwerk erhalten blieb.

Das Kloster produziert heute Zivania, einen zyprischen Tresterbrand, und andere Alkoholika. An jedem 8. September (Mariä Geburt) und 15. August (Mariä Himmelfahrt) werden religiöse Messen abgehalten. Das Kloster, in dem der erste Präsident Zyperns, Erzbischof Makarios III. als Novize diente, beherbergt auch ein Museum.

Kykko Kloster – Audio-Führung

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lefkosia (Nicosia)]
Adresse: Marathasa-Tal, 13 km von Pedoulas Dorf
GPS-Koordinaten: Lat: 34.98334 Lon: 32.741299
Kontakt: Telefon: +357 22 942 742,  Fax: +357 22 942 384
Öffnungszeiten: November – Mai: 10:00 – 16:00 Uhr.
Juni – Oktober: 10:00 – 18:00 Uhr.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Frei
Webseite: www.kykkos.org.cy
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die Kirche der Panagia tis Podithou

Im Dorf Galata befindet sich die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Kirche der Panagia tis Podithou. Sie ist eine von vier bemalten Kirchen im Dorf.

1502 wurde sie mithilfe der Spenden von Demetre de Coron, einem französischen Adligen, und seiner Frau Helena erbaut. Demetre de Coron, Hauptmann des Baronats Pentageia, war bekanntermaßen in die politischen Unruhen von 1461 involviert. Der Klosterbetrieb lief bis Anfang des 19. Jahrhunderts, nahm dann aber ab und wurde 1821 schließlich ganz aufgegeben, als der Erzbischof und andere Würdenträger nach der Griechischen Revolution (auch Griechischer Unabhängigkeitskrieg genannt) hingerichtet wurden.

Die einschiffige Kirche besitzt ein steiles Satteldach aus Holz, das neben der Kirche selbst auch einen später hinzugefügten Portikus überspannt, der sich an drei Seiten des Bauwerks erstreckt. Die Wandmalereien sind im italienisch-byzantinischen Stil gehalten, der sich Ende des 15. Jahrhunderts auf Zypern ausbreitete.

Kirche der Panagia Podithou in Galata – Audio-Führung

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lefkosia (Nicosia)]
Adresse: Galata Dorf
GPS-Koordinaten: Lat: 35.003662 Lon: 32.933848
Kontakt: Telefon: +357 99 671 776 (Herr Polyvios)
Öffnungszeiten:

16. April – 15. September: Dienstag–Samstag 10:00–13:00 Uhr & 14:00–17:30 Uhr / Sonntag: 11:00–16:30 Uhr

16. September – 15. April: Dienstag–Samstag 10:00–16:30 Uhr / Sonntag: 11:00–16:30 Uhr

Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Barrierefreier Zugang: Rampe am Eingang, behindertengerechte Toiletten.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.