Das Kloster der Panagia Chrysorrogiatissa

Inmitten einer wunderschönen natürlichen Umgebung befindet sich das Kloster der Panagia Chrysorrogiatissa, das der „Heiligen Jungfrau des goldenen Granatapfels“ gewidmet ist und im Jahr 1152 durch den Mönch Ignatios gegründet wurde.

Der Legende nach soll der Mönch vor der Küste von Pafos (Paphos) einst eine wundertätige Marienikone gefunden haben, die während der ikonoklastischen Epoche (dem sog. Bildersturm) in Kleinasien (Anatolien) ins Meer geworfen und von den Wellen nach Paphos getragen wurde.

Die heutige Anlage – eine einschiffige Kirche, die auf dem Fundament einer noch älteren Kirche errichtet wurde – stammt aus dem Jahr 1770. Über den drei Eingängen befinden sich wertvolle Fresken. Die in Gold und Silber eingefasste Christus- und Marienikone im Kloster wurde angeblich vom Evangelisten und Apostel Lukas gemalt. Die Ikonen- und Kunstschatzsammlung des Klosters umfasst u. a. eine Sammlung wichtiger Ikonen, religiöse Gegenstände und andere Artefakte. Das Kloster beherbergt außerdem eine Weinkellerei, die einige der besten Jahrgangsweine Zyperns hervorbringt.

An jedem 15. August wird im Kloster mit einem großen religiösen Festakt „Mariä Aufnahme in den Himmel“ (volkstümlich: Mariä Himmelfahrt) gefeiert.

Bezirk: Pafos
Adresse: 37 km nordöstlich von Pafos
GPS-Koordinaten: Lat: 34.910043 Lon: 32.618889
Kontakt: Telefon: +357 26 722 457
Öffnungszeiten: Mai – August Täglich: 09:30 – 12:30 und 13:30 – 18:30 Uhr.
September – April Täglich: 10:00 – 12:30 und 13:30 – 16:00 Uhr.
Ikonen- und Kunstschatzsammlung nur auf Anfrage.
Wann: Das ganze Jahr über.
Ikonen- und Kunstschatzsammlung: An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos (Spenden akzeptiert).
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die Bäder der Aphrodite

Die natürliche Grotte der Bäder der Aphrodite und der botanische Garten befinden sich hinter dem Fischerhafen von Lakki (auch bekannt als Latsi oder Latchi), Richtung Akamas-Halbinsel.

Der Legende nach soll dies der Ort sein, an dem die antike griechische Göttin Aphrodite im Schatten eines alten Feigenbaums und inmitten des üppigen Grüns ihr Bad genossen hat. Laut der griechischen Mythologie soll Aphrodite an diesem wunderschönen Ort auch ihren Liebhaber Adonis getroffen haben, als dieser auf der Jagd hier für einen Schluck Wasser Halt machte. Er soll sich in sie verliebt haben, sobald seine Lippen das Wasser berührten.

Die Stätte ist Teil des Aphrodite-Kulturwegs.

Bad der Aphrodite – Audio-Führung

GPS-Koordinaten: Lat: 35.056078 Lon: 32.346242

Der archäologische Park von Kato Pafos (Paphos)

Der archäologische Park von Kato Pafos (Paphos) ist eine der wichtigsten archäologischen Ausgrabungsstätten Zyperns und wurde 1980 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Nikokles, der letzte König von Palaipafos (dem antiken Paphos), versetzte die Stadt Ende des 4. Jahrhunderts v. Chr. von ihrem damaligen an ihren heutigen Standort in der Nähe des Hafens. Zwischen dem 2. Jahrhundert v. Chr. und dem 4. Jahrhundert n. Chr. war Paphos die Hauptstadt Zyperns.

Der archäologische Park umfasst Sehenswürdigkeiten und Monumente von das 4. Jahrhundert vor Christus bis zum Mittelalter. Die meisten Überreste stammen aus der Zeit der römischen Herrschaft. Die komplexen Mosaikböden in vier römischen Villen (den Häusern des Dionysos, Theseus, Aion und Orpheus) bilden das beeindruckende Kernstück der Funde und zeigen unterschiedliche Szenen aus der griechischen Mythologie. Die Anlage beherbergt auch andere wichtige Monumente wie z. B. das Asklepieion (eine Art Sanatorium und Heilstätte), das Odeon oder Odeion (eine Art Theater), die Agora (den Fest- und Versammlungsplatz), das Kastell der Vierzig Säulen (Saranda Kolones), die Ruinen der frühchristlichen Basilika der Panagia Limeniotissa und die Königsgräber.

Der Archäologische Park von Paphos – Audio-Führung

Bezirk: Pafos
Adresse: Kato Pafos
Kontakt: Telefon: +357 26 306 217
Öffnungszeiten: 16. April bis 15. September, täglich: 08:30 – 19:30 Uhr.
16. September bis 15. April, täglich: 08:30 – 17:00 Uhr.
Wann: Das ganze Jahr über.
Geschlossen am 1. Weihnachtsfeiertag, am Neujahrstag und am Ostersonntag des griechisch-orthodoxen Osterfestes.
Eintrittspreis: €4,50 und zusätzlich €2,50 für die Königsgräber.
Geführte Gruppen mit mehr als 10 Personen erhalten einen Nachlass von 20 % auf den Eintrittspreis.
Spezielle Eintrittskarten, die für alle Museen und antiken Monumente gelten, sind bei der zyprischen Altertumsverwaltung erhältlich: Tageskarte (1 Tag): €8,50; Drei-Tages-Karte (3 Tage): €17,00; Wochenkarte (7 Tage): €25,00.
Barrierefreier Zugang: Für Rollstuhlfahrer teilweise barrierefrei.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Das Kloster des Agios Neophytos

Das Kloster des Agios Neophytos befindet sich etwa 9 km östlich von Pafos (Paphos). Es wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts von dem zyprischen Einsiedler und Schriftsteller Neofytos in abgeschiedener Lage am Ende des malerischen Tals gegründet.

Neofytos arbeitete eine Höhle (die sog. „Enkleistra“) aus dem Bergmassiv heraus,

die mit einigen der schönsten byzantinischen Fresken aus dem 12. bis 15. Jahrhundert verziert ist. Das Kloster beherbergt ein bemerkenswertes Kirchenmuseum. In der späteren Kirche befinden sich einige der schönsten postbyzantinischen Ikonen aus dem 16. Jahrhundert.

Kloster des Hl.Neophytos des Eremiten – Audio-Führung

Bezirk: Pafos (Paphos)
Adresse: In der Nähe des Dorfes Tala, 9 km östlich von Pafos
GPS-Koordinaten: Lat: 34.846749 Lon: 32.445679
Kontakt: Telefon: +357 26 652 481; Fax: +357 26 653 709
Öffnungszeiten: Museum und Enkleistra:
April – Oktober, täglich: 09:00 – 13:00 und 14:00 – 18:00 Uhr.
November – März, täglich: 09:00 – 16:00 Uhr.
Wann: Museum und Enkleistra:
Das ganze Jahr über.
Geschlossen am 1. Weihnachtsfeiertag, am Neujahrstag, an Kathara Deftera (Beginn der vierzigtägigen vorösterlichen Fastenzeit), am Ostersonntag des griechisch-orthodoxen Osterfestes und am 15. August (Mariä Himmelfahrt).
Eintrittspreis: Museum und Enkleistra: €2,00.
Webseite: www.stneophytos.org.cy
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Agia Solomoni Christian Katakombe

Die Kirche der Agia Solomoni befindet sich in Kato Pafos (Paphos). Es handelt sich um eine Kapelle, die Teil eines kleinen unterirdischen Grabkammerkomplexes aus der hellenistischen Epoche ist. Die Stätte galt im Mittelalter als beliebter Wallfahrtsort und wurde auch „Die Kapelle der Sieben Schläfer“ oder „Die Sieben Makkabäer“ genannt.

Agia Solomoni war eine der ersten Kirchen auf Zypern, die der Götzenverehrung abschwor und stattdessen zum Christentum übertrat. Der Legende nach suchte die Jüdin Solomoni, die nach dem Tod ihrer Söhne zur Heiligen wurde, in der Höhle Schutz, um ihren römischen Verfolgern zu entkommen. Die Römer jedoch mauerten den Höhleneingang zu und verurteilten Solomoni so zu einem langsamen und qualvollen Tod. Als die Höhle 200 Jahre später wieder geöffnet wurde, entstieg ihr die Heilige Solomoni jedoch lebendig.

Die Stätte besteht aus einem offenen Hof, der von fünf in den Felsen gehauenen Kammern umgeben ist. In einer dieser Kammern entspringt eine Quelle. Die westliche Kammer beherbergt neben einer in die Westmauer eingelassenen Apsis auch die Überreste christlicher Wandmalereien aus dem 12. Jahrhundert. Unter den Wandmalereien befinden sich auch die Namen von Kreuzfahrern aus dem 13. Jahrhundert, die in den Putz geritzt wurden.

Oberhalb der Katakomben steht ein heiliger Baum, dessen Zweige mit farbenfrohen Stoffresten und Kleidungsstücken verziert sind – eine Opfergabe der Gläubigen an die Heilige Solomoni. Der Baum hat angeblich heilende Kräfte.

GPS Koordinaten: Lat: 34.761092 Lon: 32.424012

Die byzantinische Kirche Agia Paraskevi in Geroskipou

Diese interessante byzantinische Kirche aus dem 9. Jahrhundert befindet sich im Dorf Geroskipou. Die dreischiffige Basilika mit fünf Kuppeln und Tonnengewölbe ist eine von nur zwei Kirchen dieses Baustils auf ganz Zypern und ein bedeutsames Beispiel für die byzantinische Architektur.

Das Innere der Kirche zeigt wunderschöne Wandmalereien aus unterschiedlichen Epochen zwischen dem 8. und dem 15. Jahrhundert. Während Restaurierungsarbeiten wurde ein monochromes rötliches Kreuz freigelegt, das direkt auf den Stein gemalt wurde und vermutlich noch älter ist. Diese Art von Kreuz stammt normalerweise aus der frühchristlichen Epoche bis zum 8. oder 9. Jahrhundert.

Neben den Fresken beherbergt die Kirche auch eine bedeutsame tragbare und doppelseitige Ikone aus dem 15. Jahrhundert. Während eine Seite der Ikone die Jungfrau Maria darstellt, ist auf der anderen Seite die Kreuzigungsszene zu sehen.

Der Name Geroskipou leitet sich vom altgriechischen Hierós Kípos („Heiliger Garten“) ab und bezieht sich auf die heiligen Gärten der Göttin Aphrodite, die sich im Süden des Dorfes in Richtung Meer befunden haben sollen, und zwar an dem Punkt, an dem die Pilger in der Antike ihre Wallfahrt zum Heiligtum bei Palaipafos (das antike Paphos) antraten. Obwohl die Kirche selbst auf den Ruinen eines antiken Aphrodite-Tempels steht, war sie ursprünglich möglicherweise Timios Stavros (dem Heiligen Kreuz) gewidmet. Heute ist sie dem christlichen Märtyrer Agia Paraskevi geweiht.

Bezirk: Pafos (Paphos)
Adresse: Geroskipou, 3 km östlich von Pafos
GPS-Koordinaten: Lat: 34.759486 Lon: 32.452944
Kontakt: Telefon: +357 26 821 000
Öffnungszeiten: Montag – Samstag: 08:30 – 13:00 und 14:00 – 16:30 Uhr.
Besuche am Sonntag können auf Anfrage arrangiert werden.
Wann: Das ganze Jahr über.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die Kirche des Timios Stavros (Heilige-Kreuz-Kirche) – Anogyra

Südwestlich des Dorfes Anogyra befindet sich die Kirche des Timios Stavros, die auf dem Fundament einer frühchristlichen Basilika errichtet wurde. Die heutige Kirche wurde Ende des 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten älterer Kirchen gebaut.

In ihrer gegenwärtigen Form ist sie ein komplexe architektonische Anlage. Das Tonnengewölbe der einschiffigen Kirche ist mit palaiologischen (spätbyzantinischen) Wandmalereien verziert, die zwar stark abgenutzt, aber dennoch ein außergewöhnliches Beispiel für palaiologische (spätbyzantinische) Malereien auf Zypern sind.

Das 400 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Dorf Anogyra befindet sich auf halbem Weg zwischen Lemesos (Limassol) und Pafos (Paphos) und hat sich seine traditionellen Merkmale und lokalen Gepflogenheiten bis heute bewahrt. Ein wichtiger Teil der Geschichte des Dorfes, das inmitten von Johannisbrothainen liegt, sind die sog. Pasteli, eine traditionelle zyprische Süßigkeit aus Johannisbrot, dem „schwarzen Gold“ der Insel.

Bezirk: Lemesos
Adresse: Anogyra Dorf, 39 km westlich von Lemesos
Kontakt: Telefon: +357 25 222 679 ODER +357 25 221 496
Öffnungszeiten: Tagsüber.
Wann: Das ganze Jahr über.
Eintrittspreis: Kostenlos.
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Das Stadion von Kourion

Kourion war einst ein wichtiges Stadtkönigreich des antiken Zyperns und ist heute eine der beeindruckendsten archäologischen Ausgrabungsstätten der Insel.

Das Stadion von Kourion liegt 20 Kilometer westlich von Lemesos (Limassol), an der Straße Richtung Pafos (Paphos), und ist das einzige Stadion der Antike, das jemals auf Zypern gefunden wurde. Es stammt aus dem 2. Jahrhundert und bot 6.000 Zuschauern Platz. Archäologische Quellen lassen darauf schließen, dass hier in der Antike die Disziplinen des Fünfkampfs ausgetragen wurden.

Der Eintritt in das Stadion ist kostenlos.

Archäologische Stätte Kourion – Audio-Führung

Die Kebir-Moschee („Die Große Moschee“) – Lemesos (Limassol)

Die aus dem 16. Jahrhundert stammende Kebir-Moschee befindet sich im alten türkischen Viertel der Stadt und ist bis heute eines der wichtigsten muslimischen Gotteshäuser in Lemesos (Limassol).

Bei kürzlich erfolgten Ausgrabungen im Ostteil der Moschee wurden die architektonischen Überreste der Katharinen-Kathedrale aus dem 10. Jahrhundert freigelegt.

Bezirk: Lemesos
Adresse: An der Kreuzung Genethliou Mitella Street, Zig-Zag Street und Jami Street.
GPS-Koordinaten: Lat: 34.672988 Lon: 33.042879
Öffnungszeiten: Tagsüber zu jeder angemessenen Zeit, außer zu Gebetszeiten.
Wann: Das ganze Jahr über.
Eintrittspreis: Kostenlos.
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die Kirche der Agia Napa, Lemesos (Limassol)

Die Kirche der Agia Napa befindet sich in der Agiou Andreou Street. Sie wurde Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts auf den Ruinen einer älteren und kleineren byzantinischen Kirche errichtet.

Traditionsgemäß leitet sich der Name der Kirche von einer Marienikone ab, die in einem Tal (lateinisch ‚napa‘) gefunden wurde. Andere Quellen besagen jedoch, dass die Kirche nach einem Tempel aus der Frankenzeit benannt wurde, der dem Schleiertuch (oder Schweißtuch) der Heiligen Veronika gewidmet war.

In der heutigen dreischiffigen Kirche, die im Jahr 1906 fertiggestellt wurde, befinden sich neben einer Ikonostase (eine mit Ikonen geschmückte Wand mit drei Türen) auch Fresken (hauptsächlich an der Kuppel) sowie eine in Silber eingefasste Ikone der Agia Napa.

Bezirk: Lemesos (Limassol)
Adresse: Agiou Andreou Street, Altstadt
Öffnungszeiten: Tagsüber zu jeder angemessenen Zeit.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.