Die Kirche des Stavros tou Agiasmati

Located about 3km outside the mountainous village of Platanistasa, the 15th century church of Stavros tou Agiasmati is a UNESCO World Heritage site and retains the most complete cycles of mural paintings of the second half of the 15th century on the island.

Its name derives from the word ‘Agiasma’ (-atos) which in Greek means ‘sanctified water, spring or well near a church’. The church used to be a monastery church, but only traces of the cells of the monastic buildings remain to the south of the church.

The surviving structure is a single-aisled building with a steep-pitched timber roof covered with flat tiles that extends beyond the main structure to form a portico on all four sides – a feature that is unique in Cyprus. According to an inscription, the building was built with the donation of a priest named Petros Peratis and his wife Pepani, who are both depicted on a fresco offering a model of the church to Jesus with the mediation of the Virgin. Also noteworthy is the extensive and multi-person Last Judgment scene, which unfolds up to the far end of the gable where Jesus Christ is depicted.

Whilst the year of the church’s erection is not known, it is generally accepted that its decoration was completed in 1494.

The Church of the Holy Cross of Agiasmati in Platanistasa – Audio Guide

Region: Troodos area [Lefkosia (Nicosia) district]
Address: Platanistasa village
GPS coordinates: Lat: 34.979155 Lon: 33.047013
Contact No for Church: Tel: +357 22 652090 or 99677216 (Father Georgios Kourris)
Operating Hours: By appointment
Operating Period: All year round.
Closed on Public Holidays.
Entrance Fee: Free
Disabled Access: Wheelchair accessible.
Website: www.mcw.gov.cy/da
Opening and closing times as well as entrance fees, are subject to alterations without notice. Visitors are advised to check before visiting.

Die Kirche des Timios Stavros (Heilige-Kreuz-Kirche) – Dorf Pelendri

Die Kirche des Timios Stavros (Heilige-Kreuz-Kirche) im Dorf Pelendri stammt aus dem 14. Jahrhundert. Sie ist mit herrlichen Wandmalereien aus der palaiologischen (spätbyzantinischen) Epoche verziert und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die ursprünglich einschiffige Kuppelkirche war einst möglicherweise Teil eines Friedhofs und wurde unter nicht geklärten Umständen zerstört. Die jetzige Form der Kirche ist das Ergebnis diverser An- und Umbauten in unterschiedlichen Epochen. Heute ist nur noch die ursprüngliche Apsis erhalten.

Laut einer Apsisinschrift stammen die ursprünglichen Wandmalereien aus den Jahren 1171 / 1172. Fragmente dieser Verzierungen sind auf der Apsis (unter den Fresken aus dem 14. Jahrhundert) bis heute erhalten geblieben. Der Hauptteil der Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts durch mindestens zwei Künstler verziert.

Das nördliche Seitenschiff diente einst der Familie des lateinischen Feudalherren der Region als private Kapelle. Das Dorf selbst gehörte Johann von Lusignan, dem Sohn des zyprischen Königs Hugo IV. von Lusignan.

Die Kirche des Timios Stavros (Heilige-Kreuz-Kirche) im Pelendri – Audio-Führung

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lemesos (Limassol)]
Adresse: Pelendri Dorf
GPS-Koordinaten: Lat: 34.893036 Lon: 32.91096
Kontakt: Telefon: +357 99 662286 Herr Gregoris Kadis
Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 9:00 – 11:00 Uhr und 13:00 – 16:00 Uhr
Samstag – Sonntag: 10:00 – 13:00 Uhr
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Das Trooditissa-Kloster

An den Südhängen des Troodos-Gebirges befindet sich inmitten von Kiefern und an einem malerischen Fleckchen Erde gelegen das Trooditissa-Kloster aus dem 13. Jahrhundert. Die heutige Kirche wurde 1731 erbaut und beherbergt eine unbezahlbare, in Blattsilber eingefasste Marienikone, die aus Kleinasien (Anatolien) nach Zypern gebracht wurde. Angeblich gibt sie Paaren mit Kinderwunsch Hoffnung, wenn sie zu ihr beten.

Das genaue Gründungsdatum des Klosters ist nicht bekannt. Man geht aber davon aus, dass es unmittelbar nach der ikonoklastischen Epoche (dem sog. Bildersturm) von einem Einsiedler gegründet wurde, der während des Ikonoklasmus hier lebte. Kirche und Klostergebäude stammen aus einer späteren Epoche und können auf das Ende des 18. oder 19. und das 20. Jahrhundert zurückdatiert werden.

Das Kloster dient als Rückzugsort für Gebete und kann daher leider nicht besichtigt werden. Die Kirche steht Besuchern jedoch offen.

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lemesos (Limassol)]
Adresse: Zwischen den Dörfern Platres und Prodromos
GPS-Koordinaten: Lat: 34.91292 Lon: 32.838212
Öffnungszeiten: Täglich: 09:00 – 12:00 und 14:00 – 16:00 Uhr (nur für die Kirche).
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Barrierefreier Zugang: Rollstuhlgerecht.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die Kirche des Agios Sozomenos

Im Zentrum des Bergdorfes Galata steht die Kirche des Heiligen Sozomenos. Sie stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert und beherbergt einen vollständigen Freskenzyklus im postbyzantinischen Stil und ist eine von vier bemalten Kirchen im Dorf.

Laut einer Inschrift über dem Westeingang wurde die Kirche 1513 gebaut, verziert und auf Kosten von vierzehn Dorfbewohnern bemalt. Der schifflose Bau besitzt ein Holzdach, das sich zu einem Portikus in Form des griechischen Buchstabens Pi (Π) ausweitet.

Das Innere der Kirche ist mit Fresken verziert, die allgemein gut erhalten und in zwei Ebenen unterteilt sind. Auf der oberen Ebene finden sich Szenen des Lebensweg Christi und auf der unteren Ebene sind die stehenden Figuren der Heiligen unter bemalten Rundbögen zu sehen. In der Apsis des Bema (eine erhöhte Bühne des Kirchenvorstands in der Apsis frühchristlicher Kirchen) findet sich eine Darstellung der Heiligen Jungfrau zwischen den Erzengeln Michael und Gabriel. Die Wandmalereien an der äußeren Nordseite zeigen u. a. Szenen der Parusie (der Wiederkunft Christi), die Wurzel Jesse (die Abstammung Jesu aus dem Hause König Davids als Lebensbaum) und die acht ökumenischen Synoden (die ständigen Gremien an der Spitze der orthodoxen Kirchen).

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lefkosia (Nicosia)]
Adresse: Galata Dorf
GPS-Koordinaten: Lat: 34.996485 Lon: 32.898295
Kontakt: Telefon: +357 99 671 776
Öffnungszeiten: Besuche nur nach Voranmeldung.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die Kirche des Erzengel Michael oder der Panagia Theotokos

Im Bergdorf Galata befindet sich die Kirche des Erzengel Michael oder der Panagia Theotokos. Die mit einem Holzdach gedeckte Kapelle ist im postbyzantinischen Stil des frühen 16. Jahrhunderts verziert und eine von vier bemalten Kirchen im Dorf.

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lefkosia (Nicosia)]
Adresse: Galata Dorf
Kontakt: Telefon: +357 99 671 776
Öffnungszeiten: Besuche nur nach Voranmeldung.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Das Aphrodite-Heiligtum bei Palaipafos

Die archäologische Ausgrabungsstätte von Palaipafos (griechisch ‚das antike Paphos‘) liegt in der Nähe des Dorfes Kouklia. Palaipafos war einst eines der wichtigsten Stadtkönigreiche Zyperns und die erste zyprische Stätte, die 1980 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde.

Das Aphrodite-Heiligtum bei Palaipafos ist das berühmteste Heiligtum der antiken griechischen Göttin. Und obwohl die Überreste des Heiligtums aus dem 12. Jahrhundert v. Chr. stammen, blieb der Ort bis ins 3. oder 4. Jahrhundert n. Chr. eine Kultstätte.

Zur Gründung von Palaipafos existieren zwei Versionen. Eine Geschichte besagt, dass Agapenor, König des arkadischen Tegea (auf der Halbinsel Peloponnes), das Stadtkönigreich auf dem Rückweg vom Trojanischen Krieg gründete. Einer Legende zufolge wurde Palaipafos von Kinyras, dem legendären König Zyperns (12. Jahrhundert) gegründet, der auch der erste Hohepriester des Aphrodite-Heiligtums war.

Das Museum, das sich in einem Lusignan-Herrenhaus befindet, zeigt neben den Ausstellungen vieler interessanter Funde aus der Region auch, wie aus dem Kult der Göttin der Fruchtbarkeit der Aphrodite-Kult wurde.

Die Stätte ist Teil des Aphrodite-Kulturwegs.

Bezirk: Pafos (Paphos)
Adresse: Kouklia Dorf, 14 km östlich von Pafos
Kontakt: Telefon: +357 26 432 155
Öffnungszeiten: 16. April bis 15. September, täglich: 08:30 – 19:30 Uhr.
16. September bis 15. April, täglich: 08:30 – 17:00 Uhr.
Ab dem 1. Juli 2024:  Dienstag-Sonntag: 8:30-17:00.  Montag geschlossen.
Wann: Das ganze Jahr über.
Geschlossen am 1. Weihnachtsfeiertag, am Neujahrstag und am Ostersonntag des griechisch-orthodoxen Osterfestes.
Eintrittspreis: €4,50
Geführte Gruppen mit mehr als 10 Personen erhalten einen Nachlass von 20% auf den Eintrittspreis.
Spezielle Eintrittskarten, die für alle Museen und antiken Monumente gelten, sind bei der zyprischen Altertumsverwaltung erhältlich: Tageskarte (1 Tag): €8,50; Drei-Tages-Karte (3 Tage): €17,00; Wochenkarte (7 Tage): €25,00.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

Petra tou Romiou – Der Geburtsort der Aphrodite

Petra tou Romiou, der mythische Geburtsort der Aphrodite, ist eine interessante geologische Felsformation an einer der schönsten Küsten Zyperns und befindet sich im Südwesten des Bezirks Pafos (Paphos).

Der Legende nach entstieg Aphrodite, die antike griechische Göttin der Schönheit und Liebe, an dieser Stelle einer Muschel, in der sie bei Sturm an genau diesen Strand gespült wurde.

Die gigantischen Felsformationen an dieser Stelle tauchen auch in einer anderen, etwas jüngeren Legende auf, nach der die Felsformationen durch den byzantinischen Helden Digenis Akritas an diese Stelle gewuchtet wurden, um die Sarazenen aus dem Norden der arabischen Halbinsel (7.–10. Jahrhundert) fernzuhalten. Der Name Petra tou Romiou (griechisch ‚Fels der Griechen‘) stammt von eben diesem Helden.

Es heißt, dass die Wellen bei bestimmten Wetterverhältnissen aufsteigen, brechen und eine Säule aus Wasser bilden, die sich anschließend in Schaum auflöst. Für einen Augenblick (und mit viel Fantasie) kann der Betrachter darin eine vergängliche, dahinschwindende menschliche Gestalt erkennen. Anderen beliebten Sagen zufolge bringt das dreimalige Umschwimmen des Felsens vielerlei Segen mit sich, darunter ewige Jugend und Schönheit, Glück, Fruchtbarkeit und die wahre Liebe.

Die Stätte ist Teil des Aphrodite-Kulturwegs.

Petra tou Romiou – Audio-Führung

Das Kloster der Panagia tou Sinti

Das verlassene Kloster der Panagia tou Sinti befindet sich am Ufer des Flusses Xeros in Pentalia und ist der Jungfrau Maria (Panagia) von Sinti gewidmet.

Die Klosterkirche besitzt eine achteckige Kuppel mit vier Fenstern und ein gut erhaltenes Mittelschiff. Sie stammt aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts und gilt als eines der wichtigsten Bauwerke aus der venezianischen Epoche.

Das Kloster wurde bis 1927 betrieben und danach verlassen. Zwischen 1994 und 1997 kümmerte sich das Kykkos-Kloster um die Instandhaltung des Klosters der Panagia tou Sinti und wurde für die guten Restaurierungstechniken und die Erhaltung des ursprünglichen Charakters des Klosters mit dem „Europa Nostra“-Preis ausgezeichnet.

GPS-Koordinaten: Lat: 34.836407 Lon: 32.639144

Das Stadion von Kourion

Kourion war einst ein wichtiges Stadtkönigreich des antiken Zyperns und ist heute eine der beeindruckendsten archäologischen Ausgrabungsstätten der Insel.

Das Stadion von Kourion liegt 20 Kilometer westlich von Lemesos (Limassol), an der Straße Richtung Pafos (Paphos), und ist das einzige Stadion der Antike, das jemals auf Zypern gefunden wurde. Es stammt aus dem 2. Jahrhundert und bot 6.000 Zuschauern Platz. Archäologische Quellen lassen darauf schließen, dass hier in der Antike die Disziplinen des Fünfkampfs ausgetragen wurden.

Der Eintritt in das Stadion ist kostenlos.

Archäologische Stätte Kourion – Audio-Führung

 

Die Kirche der Agia Anastasia

Bei der im Dorf Polemidia gelegenen Kirche Agia Anastasia handelt es sich um einen Komplex aus zwei Kuppelkirchen. Die ältere, vermutlich aus dem 12. Jahrhundert stammende Kreuzkuppelkirche befindet sich auf der östlichen Seite des Kirchenkomplexes. Die zweite Kirche liegt auf der westlichen Seite der Anlage. Sie wurde im 14. Jahrhundert im selben architektonischen Stil wie die ältere Kirche gebaut. Die noch erhaltenen Wandmalereien stammen aus dem 14., 15. und 17. Jahrhundert.

Bezirk: Lemesos (Limassol)
Adresse: Polemidia, 5 km nördlich von Lemesos
GPS-Koordinaten: Lat: 34.700919 Lon: 32.999997
Öffnungszeiten: Tagsüber zu jeder angemessenen Zeit.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.