Die Kirche des Agios Antonios in Kellia

Etwa neun Kilometer westlich von Larnaka (Larnaca), im Dorf Kellia, befindet sich die Kirche des Agios Antonios. Sie ist eine der wichtigsten byzantinischen Kirchen Zyperns und stammt vermutlich aus dem 9. Jahrhundert.

In der dreischiffigen, überwölbten Basilika, die einst eine Kuppel besaß, und in der Kirche befinden sich bedeutsame Wandmalereien aus dem 9., 11. und 13. Jahrhundert.

Bezirk: Larnaka
Adresse: Kellia, 9 km westlich von Larnaka an der Straße zwischen Livadia und Trouloi
Kontakt: Telefon: +357 99 572 202 (Herr Giannis, Küster)
Öffnungszeiten: Besuche nur nach Voranmeldung beim Küster.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Barrierefreier Zugang: Teilweise.
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Das Aquädukt von Agia Napa

Zwischen Kap Greco und Protaras befindet sich das Aquädukt von Agia Napa. Es stammt aus der römischen Epoche, wurde aber in der Frankenzeit umgebaut und ergänzt. Das Aquädukt sollte in erster Linie das örtliche Kloster und die nähere Umgebung mit Wasser speisen. Es ist eines der wenigen noch erhaltenen Aquädukte auf Zypern.

Das äußert kompliziert konstruierte Bauwerk erforderte neben viel Fachkompetenz auch ein umfassendes und regelmäßiges Wartungssystem zur Reparatur von Brüchen und zur Beseitigung von Ablagerungen und natürlich auftretenden Chemikalien.

In der Vergangenheit hat das Aquädukt Wasser von einer Quelle nordwestlich des Dorfes Ormideia in die großen Speicherbecken des Dorfes befördert. Zwischen 2006 und 2008 fanden an dieser Struktur erhebliche Konservierungsarbeiten statt.

Die Makronissos-Gräber

Westlich von Agia Napa liegen die neunzehn in massiven Fels gehauenen Makronissos-Gräber, ein kleines Heiligtum und ein alter Steinbruch.

Bei dem Heiligtum handelt es sich um eine einfache, rechteckige Anlage aus unregelmäßigen Steinblöcken. Die Gräber stammen aus der hellenistischen und römischen Epoche. Archäologen davon aus, dass die Verstorbenen in Tonsärgen beigesetzt wurden, die ursprünglich mit drei flachen Platten bedeckt waren. Die Gräber waren im Laufe der Zeit (seit 1872) immer wieder das Ziel von Plünderungen.

Der rechteckige Eingang zu den Gräbern wurde ursprünglich mit einer oder zwei Kalksteinplatten verschlossen. An der Oberfläche wurden die Überreste von Scheiterhaufen entdeckt – ein typisches Merkmal für griechische Bestattungsriten. Die meisten Grabkammern sind fast identisch. In ihrer Mitte befindet sich eine rechteckiger Graben und an den Seitenwänden stehen drei Bänke.

Bezirk: Ammochostos (Famagusta)
Adresse: Makronissos, westlich von Agia Napa
Kontakt: Telefon: +357 23 816 300; Fax: +357 23 722 607
Öffnungszeiten: Täglich: 09:00 – 17:00 Uhr.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Das Kloster der Agia Napa

*Aufgrund von Renovierungsarbeiten ist das Kloster der Agia Napa vorübergehend geschlossen.

Das bezaubernde mittelalterliche Kloster der Agia Napa steht in der Mitte des Dorfes und wurde um das Jahr 1500 n. Chr. in der Form eines mittelalterlichen Kastells gebaut.

Das Kloster wurde zum Teil unterirdisch errichtet. Es ist in den Fels hineingehauen und von einer hohen Mauer umgeben. Es ist der „Heiligen Jungfrau der Wälder“ geweiht. Der Name stammt von dem antiken griechischen Wort für ‚waldiges Tal‘ (‚napa‘) ab und hat seine Wurzeln in der ehemaligen Topografie der Region.

Das Kloster wurde 1950 restauriert und 1978 zu einem wichtigen ökumenischen Konferenzzentrum gemacht, das Kirchen auf ganz Zypern und im Nahen Osten dient.

Nach der Wiedereinsetzung des Heiligen Metropoliten von Constantia-Ammochostos (Famagusta) im Jahr 2007 kam das Kloster unter dessen Verwaltung. Das Amt des Metropoliten bezeichnet einen Oberbischof, der einem Verbund von Bistümern vorsteht und seinen Sitz in einer Provinzhauptstadt (Metropolis) hat.

Im Jahr 1994 wurde südwestlich des Klosters eine neue, ebenfalls der Heiligen Jungfrau geweihte Kirche errichtet.

Die alte Platane vor dem Südtor ist angeblich über 600 Jahre alt.

Kloster von Agia Napa – Audio-Führung

Bezirk: Ammochostos
Adresse: Agia Napa
GPS-Koordinaten: Lat: 34.989202 Lon: 33.999746
Kontakt: Telefon: +357 23 722 584; Fax: +357 23 721 284
Öffnungszeiten: November bis April, täglich: 09:30 – 14:30 Uhr
Mai bis Oktober, täglich: 09:30 – 19:00 Uhr
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos (Spenden werden dankbar entgegen genommen).
Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

Das Museum des Schuhmachers Christos Chrysanthou

Im Bergdorf Spilia befindet sich das Museum of Shoemaker Christos Chrysanthou. Es wurde im Jahr 2007 von Andreas Chrysanthou zu Ehren seines Vaters Christos gegründet, der bis zu einem reifen Alter von 101 Jahren gelebt hat und von Beruf Schuhmacher war, aber darüber hinaus noch viele andere Talente besaß.

Zu den Exponaten gehören neben der Werkbank des Schuhmachers aus dem Jahr 1920 samt aller Geräte, die für die Schusterkunst nötig sind, auch Singer-Nähmaschinen und ein Geschäftsbuch aus dem Jahr 1933. An den Wänden hängen diverse Schuhformen, Leder und Schuhe.

Das Museum befindet sich im Untergeschoss des Hauses der Familie Chrysanthou und wurde zum nationalen Kulturgut erklärt.

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lefkosia (Nicosia)]
Adresse: Spilia Dorf
Kontakt: Telefon: +357 99 176 839; Fax: +357 22 313 521
Öffnungszeiten: Besuche nur nach Voranmeldung.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Das Museum des Kykkos-Klosters

Als wesentlicher Teil des Klosters beherbergt das Museum of Kykkos Monastery eine unschätzbar wertvolle Sammlung an Ikonen, geweihten Gefäßen, Manuskripten und zyprischen Antiquitäten.

Das Kloster selbst ist das vermögendste und aufwendigste aller Klöster Zyperns. Es steht in 1.318 Metern Höhe im Nordwesten des Troodos-Gebirges.

Es ist der Panagia (der Heiligen Jungfrau Maria) geweiht und beherbergt eine von drei Ikonen, die dem Evangelisten und Apostel Lukas zugeschrieben werden. Die in Gold und Silber eingefasste Ikone befindet sich in einem aus Schildpatt und Perlmutt gefertigtem Heiligtum vor der Ikonostase.

Kykko Kloster – Audio-Führung

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lefkosia Nicosia)]
Adresse: Marathasa-Tal, 13 km von Pedoulas Dorf
GPS-Koordinaten: Lat: 34.98334 Lon: 32.741299
Kontakt: Telefon: +357 22 942 736
Öffnungszeiten: November – Mai, täglich: 10:00 – 16:00 Uhr.
Juni – Oktober, täglich: 10:00 – 18:00 Uhr.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Normalpreis: €5,00 pro Person.
Gruppen: €3,00 pro Person.
Webseite: www.kykkos.org.cy
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Das Museum des byzantinischen Erbes in Palaichori Dorf

Das Museum of Byzantine Heritage im Bergdorf Palaichori ist in einem alten, sanierten Gebäude untergebracht und stellt den byzantinischen Kunstreichtum diverser Kirchen und Kapellen des Dorfes aus.

Die Exponate stammen aus der fränkischen Epoche bis in die Gegenwart und umfassen eine große Auswahl an sakraler Kunst wie z. B. Ikonen, Holzschnitzereien, Silberschmiede- und Webarbeiten sowie Drucke, die hauptsächlich aus der postbyzantinischen Epoche stammen.

An einem Multimedia-Infostand können sich Besucher in vier Sprachen über die Region informieren.

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lefkosia (Nicosia)]
Adresse: Palaichori Dorf
Kontakt: Telefon: +357 99 82 87 00 & 97 79 08 30
Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag: 10:00 – 13:00 Uhr. (Besichtigungen nach 13:00 Uhr müssen im Voraus gebucht werden)
Wann: Das ganze Jahr über. An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: €2 (Im Preis inbegriffen ist eine Minitour zu anderen Sehenswürdigkeiten, die sich auf dem Dorfplatz befinden)
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Das Kirchenmuseum und das Weinbaumuseum in Koilani dorf

Das Kirchenmuseum (Ecclesiastical Museum) im Bergdorf Koilani wurde von der Diözese Limassol zur Unterbringung der sakralen Kunst der Gemeinde und als Bezirksstelle des größeren byzantinischen Museums in Lemesos (Limassol) geschaffen.

Es befindet sich in der Monogenis-Kirche und beherbergt eine Ausstellung, die einen Zeitraum von etwa sieben Jahrhunderten abdeckt. Zu den Exponaten gehören Teile einer Ikonostase aus dem Jahr 1735, eine Kanzel und ein Altar aus dem 19. Jahrhundert, alte Ikonen aus dem 13. bis 19. Jahrhundert, heilige Utensilien, alte Bücher aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, ein Epitaphios (ein reich verziertes Stofftuch für spezielle Gottesdienste, auf dem eine Ikone eingenäht ist) und andere Reliquien.

Ganz in der Nähe des Kirchenmuseums befindet sich das Weinbaumuseum (Viticulture Museum) in einem traditionellen Dorfhaus. Hier werden neben Geräten aus dem Weinbau auch Stücke der Volkskunst ausgestellt.

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk (Lemesos) Limassol]
Adresse: Koilani dorf
Kontakt: Kirchenmuseum: +357 25 471 008 ODER +357 99 213 682
Weinbaumuseum: +357 25 471 008 ODER +357 99 198 789
Öffnungszeiten: Besuche nur nach Voranmeldung.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Das Völkerkundemuseum in Fikardou: Die Häuser des Katsinioros und Achilleas Dimitri

Fikardou wurde Anfang des 19. Jahrhunderts aufgegeben, später jedoch vollständig saniert, um die Gebäude aus dem 18. Jahrhundert und ihre bemerkenswerte Holzarbeit und Volksarchitektur zu erhalten. Das gesamte Dorf wird heute als antikes Monument geführt. Zwei Häuser des Dorfes wurden zu Museen umfunktioniert, in denen Gegenstände des ländlichen Raums ausgestellt und das Landleben in längst vergangenen Zeiten nachgezeichnet wird.

Das Haus des Katsinioros, das den Namen seines letzten Besitzers trägt, ist ein zweigeschossiges, aus Stein gebautes Herrenhaus mit einem steil geneigten Holzdach und vielen architektonischen Besonderheiten des 16. Jahrhunderts. Entsprechend der traditionellen Anordnung von Häusern dieser Zeit diente das Obergeschoss als Wohnbereich, während das Erdgeschoss zum Pressen der Trauben sowie zur Lagerung landwirtschaftlicher Produkte und Geräte genutzt wurde, die alle im Museum ausgestellt sind.

Besucher können sich in einer Ausstellung mit Fotos, Zeichnungen und Texten auch darüber informieren, wie die Häuser saniert und 1987 schließlich mit dem „Europa Nostra“-Preis ausgezeichnet wurden.

Das Haus des Achilleas Dimitri wurde in eine Webereiwerkstatt und ein Gästehaus für Wissenschaftler umgewandelt.

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lefkosia (Nicosia)]
Adresse: Fikardou Dorf
Kontakt: Telefon: +357 22 634 731
Öffnungszeiten: 15. April bis 30. Oktober, täglich: 09:30 – 17:00 Uhr.
1. November bis 14. April, täglich: 08:30 – 16:00 Uhr.
Wann: Das ganze Jahr über.
Montags und an Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: FREI
Barrierefreier Zugang: Teilweise barrierefrei.
Webseite: www.mcw.gov.cy/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Das Volkskunstmuseum in Arsos

Das Folk Art Museum im Bergdorf Arsos wurde 1997 gegründet und befindet sich in einem sanierten Wohnhaus aus dem 18. Jahrhundert, das als antikes Monument gelistet ist.

Die Ausstellung des Museums dreht sich rund um das tägliche Leben und die Traditionen der Bewohner dieser Region, in der hauptsächlich Wein produziert wird. Zu den zahlreichen Exponaten gehören Werkzeuge, Möbel und Utensilien, die mit dem Weinbau und anderen Berufen längst vergangener Zeiten in Verbindung stehen.

Zu den bemerkenswertesten Exponaten zählen neben einem Kessel, der zur Herstellung des zyprischen Tresterbrands Zivania genutzt wird, auch eine Präsentation zur Weinherstellung im Keller des Museums, in dem der traditionelle ‚linos‘ in großen Tongefäßen konserviert wird, sowie eine Presse und andere traditionelle Werkzeuge der Weinherstellung.

Das Museum beherbergt auch eine Dauerausstellung mit alten Fotos, die bei bedeutenden Ereignissen und Anlässen entstanden sind. Außerdem finden regelmäßig wechselnde Foto- und Kunstausstellungen sowie andere Ereignisse statt.

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lemesos (Limassol)]
Adresse: Arsos Dorf
GPS-Koordinaten: Lat: 34.841552 Lon: 32.768822
Kontakt: Telefon: +357 25 943 223 ODER +357 25 243 347
Öffnungszeiten: Nur nach Voranmeldung.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos
Webseite: www.arsos.org
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.