Das mittelalterliche Kastell von Larnaka (Larnaca)

Am Ende der Foinikoudes-Promenade steht das Kastell (oder Fort) von Larnaka (Larnaca). Seine heutige Gestalt erhielt das ursprünglich vermutlich im Mittelalter erbaute Kastell während der osmanischen Herrschaft. Allerdings sind die genauen Ursprünge des Kastells unter Experten umstritten.

Der Chronist Florius Boustronius datiert es auf die Epoche von König Jakob I. von Lusignan (1382 – 1398 n. Chr.), der das Kastell zum Schutz des Hafens errichten ließ. Zur selben Zeit belagerten die Genueser Ammochostos (Famagusta) und das Haus Lusignan musste einen weiteren Hafen für die Anforderungen seines Königreichs schaffen. Quellen aus dem 18. Jahrhundert bestehen darauf, dass das Kastell im Jahr 1625 n. Chr. von den Türken errichtet wurde, obwohl bereits seit 1570 v. Chr. eine türkische Garnison hier stationiert war. Wieder andere Quellen von Reisenden bestätigen, dass das Kastell bereits vor 1625 gebaut wurde.

Nach dem Ende der osmanischen Epoche auf Zypern wurde das Kastell von den Briten zu einem Gefängnis gemacht und in den ersten Jahren ihrer Herrschaft als solches genutzt. Die westliche Kammer im Erdgeschoss (im Ostflügel des Kastells) wurde zur Hinrichtung von Gefangenen genutzt. Die vermutlich in der Kammer errichteten Galgen waren noch bis 1948 im Einsatz.

Heute beherbergt das Kastell das kleine Mittelaltermuseum von Larnaka, das sich über drei Räume erstreckt und Artefakte aus der frühchristlichen (4. – 7. Jahrhundert) und der osmanischen Epoche (18. – 19. Jahrhundert) ausstellt.

Bezirk: Larnaka
Adresse: Leoforos Athinon
Kontakt: Telefon: +357 24 304 576
Öffnungszeiten:
16. September – 15. April, Montag – Freitag: 08:00 – 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 09:30 – 17.00 Uhr
16. April – 15. September, Montag – Freitag: 08:00 – 19:30 Uhr
Samstag und Sonntag: 09:30 – 19.30 Uhr
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: €2,50
Geführte Gruppen mit mehr als 10 Personen erhalten einen Nachlass von 20% auf den Eintrittspreis.
Spezielle Eintrittskarten, die für alle Museen und antiken Monumente gelten, sind bei der zyprischen Altertumsverwaltung erhältlich: Tageskarte (1 Tag): €8,50; Drei-Tages-Karte (3 Tage): €17,00; Wochenkarte (7 Tage): €25,00.
Rentner: €1,25.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die archäologische Ausgrabungsstätte von Kition

Die Überreste des antiken Stadtkönigreichs Kition sind der erste eindeutige Beweis dafür, dass die mykenischen Achaier (oder Achäer) im 13. Jahrhundert v. Chr. in Larnaka (Larnaca) ankamen und bis Ende des 11. Jahrhunderts v. Chr. blieben.

Gegen Ende des 13. Jahrhunderts verstärkten sie das Stadtkönigreich mit Zyklopenmauern aus gigantischen Kalksteinblöcken. Die Phönizier besiedelten das Gebiet im 9. Jahrhundert v. Chr. und errichteten den Tempel der Astarte, Göttin Liebe und Fruchtbarkeit, der mit dem Aphrodite-Kult in Verbindung stand. Im Jahr 312 v. Chr. wurde Kition durch den ägyptischen Pharao Ptolemaios I. Soter besetzt und anschließend zerstört. Nichtsdestotrotz blieb das Stadtkönigreich auch bis in die christliche Zeit immer besiedelt.

Kition war in der Antike bekannt für seinen Hafen, von dem aus viele landwirtschaftliche Erzeugnisse in den östlichen Mittelmeerraum, nach Ägypten und in die Ägäis exportiert wurden. Die strategische Lage des Hafens machte ihn außerdem zu einem einzigartigen Marinestützpunkt. Ein besonders interessantes Merkmal des antiken Hafens sind die Schiffszeichnungen, die in die Wände der Gebäude geritzt wurden.

Die interessantesten architektonischen Überreste sind die des Aphrodite-Astarte-Tempels, der von demselben phönizischen Steinmetz gebaut wurde, der auch den den Tempel Salomos in Jerusalem geschaffen hat. Beide Bauwerke stammen aus dem 9. Jahrhundert v. Chr.

Ganz in der Nähe wurden auch Tempel im Stil der 18. ägyptischen Dynastie gefunden. Diese Tempel sind noch älter als ihre griechischen Pendants und wurden von der vorhellenischen Bevölkerung Zyperns genutzt.

Die archäologische Ausgrabungsstätte von Kition gehört zu den ersten Stätten, die von der zyprischen Altertumsverwaltung ausgegraben wurden, nachdem Zypern in den 1960er Jahren seine Unabhängigkeit von der britischen Herrschaft erlangte. Die Stätte ist Teil des Aphrodite-Kulturwegs.

Bezirk: Larnaka
Adresse: Kition, Leoforos Archiepiskopou Kyprianou
Kontakt: Telefon: +357 24 304 115
Öffnungszeiten: 16. September bis 15. April, Montag – Freitag: 08:30 – 16:00 Uhr.
16. April bis 15. September, Montag – Freitag: 09:30 – 17:00 Uhr.
Am Wochenende geschlossen.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: €2,50
Geführte Gruppen mit mehr als 10 Personen erhalten einen Nachlass von 20% auf den Eintrittspreis.
Spezielle Eintrittskarten, die für alle Museen und antiken Monumente gelten, sind bei der zyprischen Altertumsverwaltung erhältlich: Tageskarte (1 Tag): €8,50; Drei-Tages-Karte (3 Tage): €17,00; Wochenkarte (7 Tage): €25,00.
Rentner: €1,25.
Barrierefreier Zugang: Rollstuhlgerecht; Behindertenparkplätze.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die archäologische Ausgrabungsstätte von Kalavasos-Tenta

Kalavasos-Tenta ist eine Siedlung der Jungsteinzeit (des sog. Neolithikums) ganz in der Nähe des heutigen Dorfes Kalavasos. Die Siedlung stammt aus dem Jahr 7000 v. Chr. und ist eine der bedeutsamsten neolithischen Siedlungen auf ganz Zypern. Die Ausgrabungsstätte liegt heute unter einem charakteristischen kegelförmigen Schutzdach aus PVC – eine zeitgenössische architektonische Maßnahme in der Landschaft.

Der Name der Stätte geht angeblich auf das Jahr 327 n. Chr. zurück, als die Heilige Helena (Mutter Konstantins des Großen) während ihres Zypernbesuchs an dieser Stelle in einem Zelt (‚tenta‘) übernachtete, nachdem sie in Jerusalem das Kreuz, an dem Jesus gestorben war, in unmittelbarer Nähe seines Grabes entdeckt hatte.

Bezirk: Larnaka (Larnaca)
Adresse: Kalavasos, 40 km von Larnaka, etwa 2,5 km von der Autobahn zwischen Lefkosia (Nicosia) und Lemesos (Limassol) entfernt.
GPS-Koordinaten: Lat: 34.75254 Lon: 33.30319
Kontakt: Telefon: +357 24 304 169
Öffnungszeiten: 16. September bis 15. April, Montag – Freitag: 08:30 – 16:00 Uhr.
16. April bis 15. September, täglich: 09:30 – 17:00 Uhr.
Am Wochenende geschlossen.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: €2,50
Geführte Gruppen mit mehr als 10 Personen erhalten einen Nachlass von 20 % auf den Eintrittspreis.
Spezielle Eintrittskarten, die für alle Museen und antiken Monumente gelten, sind bei der zyprischen Altertumsverwaltung erhältlich: Tageskarte (1 Tag): €8,50; Drei-Tages-Karte (3 Tage): €17,00; Wochenkarte (7 Tage): €25,00.
Rentner: €1,25.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die Moschee Hala Sultan Tekke

The monument is located on the west bank of the Salt Lake and was erected over different phases, commencing from 1760 and completed in 1817.

It is an important Islamic monument, one of the most revered sites in the Muslim world and it is used to this day for religious purposes.

The mosque was built over the grave of Umm Haram or Ummü Haram, who was believed to be the sister of the Prophet Mohammed’s foster mother or a follower from Medina to Cyprus. Umm Haram arrived on the island either in 647 or 649, during the Arab raids led by the Arab Governor of Syria, Moawiya, in an effort to expand the Muslim empire in the Mediterranean Sea. However Umm Haram died shortly after her arrival and buried in the same place where she had fallen off her mule and died.

Conservation works, aiming at preserving the monument, are being conducted by the Department of Antiquities on a systematic basis since 1967, involving the masonry, the wooden or other artistic elements.

Hala Sultan Tekke Larnaka – Audio-Führung

Bezirk: Larnaka
Adresse: Salzsee von Larnaka
GPS-Koordinaten: Lat: 34.8853 Lon: 33.610074
Kontakt: Telefon: +357 24 643 618
Öffnungszeiten: 16. September bis 15. April, täglich: 08:30 – 17:00 Uhr.
16. April bis 15. September, täglich: 08:30 – 19:30 Uhr.
Wann: Das ganze Jahr über.
Geschlossen am 1. Weihnachtsfeiertag, am Neujahrstag und am Ostersonntag des griechisch-orthodoxen Osterfestes.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Barrierefreier Zugang: Teilweise.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die archäologische Ausgrabungsstätte Choirokoitia (Siedlung aus der Jungsteinzeit)

Die archäologische Ausgrabungsstätte Choirokoitia ist eine erstaunlich gut erhaltene Siedlung aus der Jungsteinzeit (dem sog. Neolithikum), die seit 1998 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

In der gesamten Siedlung sind Überreste aus allen Phasen des Neolithikums zu finden, die einen Einblick in die Lebensbedingungen zu prähistorischen Zeiten und zur neolithischen Kultur in der Region liefern.

Unter Verwendung derselben Materialien und Bauweisen wie im Neolithikum wurden in der Nähe der Siedlung fünf typische, zylindrisch geformte Wohnstätten rekonstruiert, in denen sich Repliken der Haushaltsgegenstände befinden, die in den ursprünglichen Wohnstätten gefunden wurden. Dem Besucher bietet sich so eine anschauliche Darstellung des tatsächlichen Lebens der Menschen im Neolithikum. Die Vegetation rund um die Wohnstätten besteht aus einheimischen Pflanzen und Bäumen, die seit dem Neolithikum auf Zypern wachsen.

Neusteinzeitliches Choirokoitia – Audio-Führung

Bezirk: Larnaka (Larnaca)
Adresse: 32 km von Larnaka und 48 km südlich von Lefkosia (Nicosia) an der Autobahn zwischen Lefkosia und Lemesos (Limassol)
GPS-Koordinaten: Lat: 34.796269 Lon: 33.34472
Kontakt: Telefon: +357 24 322 710
Öffnungszeiten: 16. September bis 15. April, täglich: 08:30 – 17:00 Uhr.
16. April bis 15. September, täglich: 08:30 – 19:30 Uhr.
Wann: Das ganze Jahr über.
Geschlossen am 1. Weihnachtsfeiertag, am Neujahrstag und am Ostersonntag des griechisch-orthodoxen Osterfestes.
Eintrittspreis: €2,50
Geführte Gruppen mit mehr als 10 Personen erhalten einen Nachlass von 20% auf den Eintrittspreis.
Spezielle Eintrittskarten, die für alle Museen und antiken Monumente gelten, sind bei der zyprischen Altertumsverwaltung erhältlich: Tageskarte (1 Tag): €8,50; Drei-Tages-Karte (3 Tage): €17,00; Wochenkarte (7 Tage): €25,00.
Barrierefreier Zugang: Die Siedlung selbst ist aufgrund des natürlichen Hangs des Hügels leider nicht per Rollstuhl erreichbar. Der Bereich rund um die rekonstruierten Wohnstätten ist jedoch rollstuhlgerecht gestaltet.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die Kebir-Moschee (Büyük Camii; „Die Große Moschee“) – Larnaka (Larnaca)

Die Kebir-Moschee (auch Büyük Camii) ist vermutlich die erste osmanische Moschee auf Zypern und war ursprünglich eine katholische Kirche aus dem 13. bis 14. Jahrhundert, die der Heiligen Katharina geweiht war.

Die älteste Erwähnung der Moschee findet sich in einem Dokument aus dem Jahr 1747, das von Bekir Pascha, dem Erbauer des Kamares-Aquädukts von Larnaka (Larnaca), stammt. Das Dokument legt fest, das ein öffentlicher Brunnen bei der Moschee mit Wasser aus dem Aquädukt gespeist werden soll. Dieser öffentliche Brunnen außerhalb der Moschee ist bis heute erhalten geblieben.

Bezirk: Larnaka
Adresse: Leoforos Athinon, gegenüber des mittelalterlichen Kastells.
GPS-Koordinaten: Lat: 34.910544 Lon: 33.637248
Öffnungszeiten: Tagsüber zu jeder angemessenen Zeit, außer zu Gebetszeiten.
Wann: Das ganze Jahr über.
Eintrittspreis: Kostenlos.
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die Angeloktisti-Kirche

Die byzantinische Angeloktisti-Kirche aus dem 11. Jahrhundert wurde auf den Ruinen einer frühchristlichen Basilika aus dem 5. Jahrhundert errichtet. Angeloktisti ist griechisch und bedeutet „von Engeln errichtet“.

Die ursprüngliche Apsis der Basilika sowie eines der besten Stücke byzantinischer Kunst auf ganz Zypern sind bis heute erhalten geblieben: ein seltenes Mosaik aus dem 6. Jahrhundert, das die Heilige Jungfrau mit dem Jesuskind zwischen den Erzengeln Michael und Gabriel zeigt. Das Mosaik macht den Mosaiken von Ravenna in Italien Konkurrenz. Mosaike dieser Epoche wurden nur auf Zypern und dem Berg Sinai gefunden.

Nach dem 11. Jahrhundert wurde die Kirche erweitert und erhielt unter den Franken eine neue Fassade und einen neuen Glockenturm. Das Heiligtum beherbergt eine sehr alte und einzigartige Ikone aus dem 10. Jahrhundert, die die Heilige Jungfrau, den Heiligen Lazarus und den Evangelisten Lukas zeigt. Angeblich waren alle drei Freunde der Familie und trafen sich in Kition während der ersten schwierigen Jahre Zyperns unter dem Christentum.

Bezirk: Larnaka (Larnaca)
Adresse: Kiti Dorf, 5 km westlich von Larnaka
GPS-Koordinaten: Lat: 34.847575 Lon: 33.569137
Kontakt: Telefon: +357 24 424 646
Öffnungszeiten: Mai – September, Montag – Samstag: 07:00 – 18:00 Uhr, Sonntag: 09:30 – 18:00 Uhr.
Oktober – April, Montag – Samstag: 07:00 – 16:45 Uhr, Sonntag: 09:30 – 16:45 Uhr.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Barrierefreier Zugang: Rollstuhlgerecht.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Das Nonnenkloster des Agios Minas

Das Nonnenkloster des Heiligen Menas (griechisch Minas) befindet sich im Dorf Vavla bei Lefkara und stammt aus dem 15. Jahrhundert.

Der Baustil des Gebäudes ist eine Mischung aus byzantinischen und gotischen Elementen mit Spitzbogengewölbe, Querrippen und seitlichen Portiken. Zu der Anlage gehören eine Kirche, Kreuzgänge und andere Klostergebäude. An der Nord- und Südwand der Kirche befinden sich zwei große Wandgemälde aus dem Jahr 1757, die Heiligen Georg und Menas zeigen. Neben ihren religiösen Pflichten betreiben die Nonnen des Klosters auch Ikonenmalerei und verkaufen Obst und selbstgemachte Konserven.

Bitte beachten Sie, dass der Zutritt zum Kloster nur mit züchtiger Bekleidung gewährt wird.

Bezirk: Larnaka (Larnaca)
Adresse: Vavla bei Lefkara, 38 km von Larnaka
GPS-Koordinaten: Lat: 34.840245 Lon: 33.28606
Kontakt: Telefon: +357 24 342 952
Öffnungszeiten: März – Oktober – April, täglich: 09:30 – 11:30 und 14:00 – 16:00 Uhr.
Mai – September, täglich: 09:30 – 11:30 und 15:00 – 16:30 Uhr.
Gruppenbesichtigungen nach Vereinbarung.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Am Wochenende kein Einlass für geführte Gruppen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Barrierefreier Zugang: Rampe am Eingang.
Webseite: www.churchofcyprus.org.cy
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die Lazarus-Kirche

Im Zentrum Larnakas befindet sich die Lazarus-Kirche auf dem Platz, der nach ihr benannt ist. Die prachtvolle, aus Stein gebaute Kirche ist eines der bemerkenswertesten Beispiele byzantinischer Architektur.

Sie wurde im 9. Jahrhundert auf Anweisung des byzantinischen Kaisers Leo IV. über der Grabstätte des Heiligen Lazarus errichtet und im 17. Jahrhundert restauriert. Obwohl die drei Kuppeln und der ursprüngliche Glockenturm der orthodoxen Basilika in den ersten Jahren der osmanischen Herrschaft zerstört wurden, ist die mit Gold überzogene Ikonostase (eine mit Ikonen geschmückte Wand mit drei Türen) bis heute erhalten geblieben. Sie ist ein hervorragendes Beispiel für die barocke Schnitzkunst.

Nach seiner Auferweckung von den Toten durch Jesus Christus reiste der Heilige Lazarus (Agios Lazaros) nach Zypern. Er wurde durch die Apostel Barnabas und Paul zum Bischof des Königreichs Kition (dem heutigen Larnaka) geweiht und lebte 30 Jahre lang in der Residenz-Hauptstadt Larnaka (Larnaca). Die Grabkammer mit dem Schädel des Heiligen Lazarus befindet sich heute im rechten Bereich der Ikonostase.

Zu Lazarus’ Ehren findet acht Tage vor dem Osterfest eine feierliche Prozession statt, bei der die Ikone des Heiligen durch die Straßen von Larnaka getragen wird.

Neben der Kirche befindet sich das byzantinische Museum mit wichtigen religiösen Ikonen, Artefakten und Reliquien.

Agios Lazaros – Kirche und Kirchenmuseum – Audio-Führung

Bezirk: Larnaka
Adresse: Plateia Agiou Lazarou
Kontakt: Telefon: +357 24 652 498
Öffnungszeiten: März – Oktober, Montag – Samstag: 08:00 – 18:30 Uhr.
Sonntag: 06:30 – 12:30 und 15:30 – 18:30 Uhr.
November – Februar, Montag – Samstag: 08:00 – 12:30 und 14:30 – 17:30 Uhr.
Sonntag: 06:30 – 12:30 und 15:30 – 17:30 Uhr.
Wann: Das ganze Jahr über.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Barrierefreier Zugang: Rampe am Eingang, behindertengerechte Lifte zu den Räumlichkeiten, behindertengerechte Toiletten.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die Kapelle des Agios Georgios Arperas

Etwa zwei Kilometer von Larnaka (Larnaca), im Dorf Tersefanou (da, wo einst das mittelalterliche Dorf Apera stand), befindet sich die Kapelle des Agios Georgios Arperas.

Die Kapelle wurde 1745 von dem Dolmetscher (dem sog. Dragoman) Christofakis Konstantinou gebaut. Ein Fresko stellt ihn und seine Familie als Gründer der Kapelle dar, die außerdem viele durch den Maler Ioannikios geschaffene und signierte Ikonen beherbergt. Das Fresko von Christofakis Konstantinou und seiner Familie stellt angeblich den Moment dar, als sie die Kirche dem Heiligen Georg (Agios Georgios) weihen – als Dank für die erfolgreiche Vollendung des schwierigen Bauvorhabens des Kamares-Aquädukts von Larnaka unter Leitung von Christofakis Konstantinou.

Mit Beginn der osmanischen Herrschaft über Zypern wurde das Amt des Dragomanen eingeführt, das schließlich 1821 während der Griechischen Revolution (auch Griechischer Unabhängigkeitskrieg genannt) gegen das Osmanische Reich wieder abgeschafft wurde. Dragomanen fungierten als Kontaktperson zwischen dem Pascha (einem hochrangigen Offizier des Militärs) und den Ortsansässigen. Nach dem Pascha waren die Dragomanen die zweitwichtigsten politischen Figuren.

Bezirk: Larnaka
Adresse: Tersefanou Dorf
Telefon: +357 97909557
Öffnungszeiten: Zu den Kirchenöffnungszeiten.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.