Die Kirche der Verklärung des Erlösers (Metamórfosis tou Sotíros)

Auf dem Hügel, der das wunderschöne alte Bergdorf Palaichori überblickt, befindet sich die Kirche der Verklärung des Erlösers (Metamórfosis tou Sotíros). Sie stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Die einschiffige Kapelle besitzt das für die Kirchen der Troodos-Region typische Holzdach. Die ebenfalls von dem Holzdach überdeckte Kirchenvorhalle (der sog. Narthex) wurde Anfang des 17. Jahrhunderts hinzugefügt und erstreckt sich nach Westen und Süden.

Das Innere der Kirche ist vollkommen mit einem der vollständigsten Freskenzyklen aus der postbyzantinischen Epoche Zyperns ausgekleidet. Der unbekannte Künstler wurde von der Kunst der palaiologischen (spätbyzantinischen) Epoche, aber auch von der westlichen Kunst beeinflusst.

Kirche der Metamorphose tou Sotiros, Palaichori – Audio-Führung

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lefkosia (Nicosia)]
Adresse: Palaichori Dorf
Kontakt: Telefon: +357 96561060 (Frau Eleni Riga) / +357 99828700 (Mrs Sophia Außerhalb der regulären Besuchszeiten)
Öffnungszeiten:

16. April – 15. September: Dienstag–Samstag 10:00–13:00 Uhr & 14:00–17:30 Uhr / Sonntag: 11:00–16:30 Uhr

16. September – 15. April: Dienstag–Samstag 10:00–16:30 Uhr / Sonntag: 11:00–16:30 Uhr

Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Barrierefreier Zugang: Rollstuhlgerecht.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

Die Kirche des Erzengel Michael

Im malerischen Dorf Pedoulas steht die Kirche des Erzengel Michael. Das kleine Gotteshaus wurde 1474 von einem einheimischen Maler namens Minas aus dem Marathasa-Tal gebaut und mit Fresken verziert. Die Kirche ist eine der zehn Scheunendachkirchen, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören.

Die Kirche ist auf zwei Ebenen vollständig im traditionellen postbyzantinischen Stil dekoriert, der sich in der Zeit vor der venezianischen Herrschaft über Zypern entwickelt hat. Auf der oberen Ebene sind Darstellungen des Lebensweg Christi zu sehen und auf der unteren Ebene werden Abbildungen der Heiligen gezeigt. In den Giebeln sind die Kreuzigung und die Himmelfahrt bildlich dargestellt.

Die einschiffige Kirche besitzt ein typisches, steiles Scheunendach. Die Kirchenvorhalle (der sog. Narthex), die sich nach Süden und Westen erstreckt, wurde aufgrund der niedrigen Höhe von Frauen als Dachboden genutzt, während Männer nur die Hauptkirche betraten. Ein hölzernes Templon (eine Abschrankung des Tempels vom Allerheiligsten, dem Bereich des Altarraums), das aus derselben Epoche wie die Kirche stammt, ist noch intakt und stellt ein hervorragendes Beispiel seiner Art dar.

Kirche vom Erzengel Michael in Pedoulas – Audio-Führung

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lefkosia (Nicosia)]
Adresse: Pedoulas Dorf
Kontakt: Tel: +357 99812347 / +357 22953636 (Frau Anna)
Öffnungszeiten:

16. April – 15. September: Dienstag–Samstag 10:00–13:00 Uhr & 14:00–17:30 Uhr / Sonntag: 11:00–16:30 Uhr

16. September – 15. April: Dienstag–Samstag 10:00–16:30 Uhr / Sonntag: 11:00–16:30 Uhr

Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Barrierefreier Zugang: Rollstuhlgerecht.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

Die Kirche des Agios Nikolaos tis Stegis

Die Kirche des Agios Nikolaos tis Stegis („Kirche des heiligen Nikolaus mit dem Dach“) befindet sich fünf Kilometer von Kakopetria entfernt im Solea-Tal und gilt als UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Kreuzkuppelkirche war einst Teil eines Klosterkomplexes. Namensgeber ist ihr hölzernes Satteldach, das die Kirche gegen das regenreiche Klima der Region schützt. Sie die einzige noch erhaltene Klosterkirche ihrer Art auf ganz Zypern. Ihre Wände sind vollständig mit Wandmalereien aus dem 11. bis 17. Jahrhundert geschmückt, darunter die wichtigsten noch erhaltenen Fresken der Insel aus dieser Epoche. Sie gilt als eine der interessantesten byzantinischen Kirchen auf Zypern.

Die Kirche selbst stammt aus dem 11. Jahrhundert, während das Kloster Ende des 13. oder Anfang des 14. Jahrhunderts gegründet wurde und von der mittleren byzantinischen Epoche bis zur Frankenzeit florierte. Dies nahm im 18. Jahrhundert jedoch wieder ab und der Klosterbetrieb wurde Ende des 19. Jahrhunderts eingestellt.

Kirche Heiliger Nikolaus tis Stegis (vom Dach) – Audio-Führung

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lefkosia (Nicosia)]
Adresse: Solea-Tal, 5 km von Kakopetria Dorf
GPS-Koordinaten: Lat: 34.977336 Lon: 32.889522
Kontakt: Telefon: +357 99 484423 Frau Spyroulla
Öffnungszeiten:

16. April – 15. September: Dienstag–Samstag 10:00–13:00 Uhr & 14:00–17:30 Uhr / Sonntag: 11:00–16:30 Uhr

16. September – 15. April: Dienstag–Samstag 10:00–16:30 Uhr / Sonntag: 11:00–16:30 Uhr

Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Barrierefreier Zugang: Rollstuhlgerecht.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

Die Kirche des Agios Ioannis Lampadistis

Der Komplex des ursprünglichen Klosters und heutigen UNESCO-Weltkulturerbes besteht eigentlich aus drei Kirchen (Ioannis Lampadistis, Agios Irakleidios und einer lateinischen Kapelle), die sich allesamt unter einem riesigen Holzdach befinden.

Der Kirchenkomplex liegt im Marathasa-Tal an den Nordhängen des Troodos-Gebirges (nur unweit des Dorfes Kalopanagiotis). Das genaue Gründungsdatum des Klosters ist nicht bekannt und der Gebäudekomplex, der auch heute noch zu sehen ist, wurde in unterschiedlichen Epochen umfassend rekonstruiert und restauriert.

Die Kirche des Agios Ioannis Lampadistis stammt aus dem Jahr 1731. Das Grab des Heiligen aus dem 12. Jahrhundert befindet sich unter dem schmalen Bogen im nordwestlichen Teil der Kirche, während sein Schädel in einer Nische zu sehen ist. Die Lampadistis-Ikone stammt aus dem Jahr 1543. In der Nähe der Kirche befindet sich auch ein sehr interessantes byzantinisches Museum.

Die Kirche des Agios Herakleidios wurde im 11. Jahrhundert gebaut und beherbergt Fresken aus dem 13. und 16. Jahrhundert. Besonders erwähnenswert ist das hölzerne Templon (eine Abschrankung des Tempels vom Allerheiligsten, dem Bereich des Altarraums), das mit gemalten Dekorationen verziert ist, die u. a. auch Wappentiere wie z. B. den Lusignan-Löwen und einen byzantinischen Adler zeigen.

Die lateinische Kapelle beherbergt die vollständigste Sammlung italienisch-byzantinischer Gemälde auf ganz Zypern.

Kloster des Heiligen Ioannis Lampadistis – Audio-Führung

Bezirk: Troodos-Region [Bezirk Lefkosia (Nicosia)]
Adresse: Kalopanagiotis Dorf
GPS-Koordinaten: Lat: 34.99232 Lon: 32.830193
Kontakt: Pater Theodoros
96 426686 oder 22 953460
(Besuche sind nach vorheriger Absprache mit Pater Theodoros möglich.)
Öffnungszeiten:

16. April – 15. September: Dienstag–Samstag 10:00–13:00 Uhr & 14:00–17:30 Uhr / Sonntag: 11:00–16:30 Uhr

16. September – 15. April: Dienstag–Samstag 10:00–16:30 Uhr / Sonntag: 11:00–16:30 Uhr

Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Byzantinische Kirche: Kostenlos.
Byzantinisches Museum: €1,00.
Barrierefreier Zugang: Rampe am Eingang.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

Das Kloster der Agia Moni

38 km nordöstlich von Pafos (Paphos) liegt das Kloster der Agia Moni, das in direktem Zusammenhang mit dem Ursprung des Mönchtums steht.

Angeblich wurde das Kloster um das Jahr 300 n. Chr. von Agios Nikolaos (‚Heiliger Nikolaus’) und von Agios Eftychios (‚Heiliger Eutychius’) als Stätte des Gebets und der Besinnung gegründet Ein heiliges Relikt, das Agios Nikolaos erhalten hatte, und ein Stück des Umhangs der Jungfrau Maria wurden bis ins Jahr 1754 im Kloster der Agia Moni aufbewahrt.

Die Kirche des Agios Kirykos und der Agia Ioulitti

Die Kreuzkuppelkirche von Agios Kirykos und Agia Ioulitti stammt aus dem 12. Jahrhundert und befindet sich im Dorf Letymvou, 16 km nordöstlich von Pafos (Paphos). Sie wurde im Laufe der Zeit, besonders aber im 15. Jahrhundert, häufig erweitert. Die wenigen noch erhaltenen Freskenfragmente stammen aus dem 12. und dem 15. Jahrhundert.

Die Kirche des Agios Andronikos

Die Kirche mit Tonnengewölbe aus dem 16. Jahrhundert befindet sich im Zentrum des Ortes Polis Chrysochous (Bezirk Paphos). Während der osmanischen Herrschaft wurde sie in eine Moschee umgewandelt, erhielt ein nördliches Seitengebäude und die Fresken wurden mit Kalk verdeckt. Die Wandmalereien wurden inzwischen jedoch wieder freigelegt und konserviert.

Bezirk: Pafos (Paphos)
Adresse: Polis Chrysochous
Kontakt: Telefon: +357 26 322 955
Öffnungszeiten: Sonntag: 08:30 – 16:00 Uhr.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die frühchristliche Basilika der Panagia Chrysopolitissa mit Paulussäule (Die Kirche der Agia Kyriaki)

Die Kirche der Panagia Chrysopolitissa befindet sich in Kato Pafos (Paphos) und wurde im 13. Jahrhundert auf den Ruinen der größten frühbyzantinischen Basilika Zyperns errichtet. Innerhalb der Anlage befindet sich die Paulussäule, an der der Apostel Paulus einer Legende nach vor dem römischen Statthalter Sergius Paulus ausgepeitscht wurde, bevor dieser zum Christentum konvertierte.

Die ursprünglich sieben Schiffe der Kirche wurden später auf fünf Schiffe reduziert. Der Boden der Basilika war mit farbenfrohen Mosaiken bedeckt, von denen einige zum Teil noch erhalten sind.

GPS-Koordinaten: Lat: 34.757805 Lon: 32.414246

Die Königsgräber

Die berühmten Königsgräber sind Teil des archäologischen Parks von Kato Pafos (Paphos), einer der wichtigsten archäologischen Ausgrabungsstätten Zyperns, die 1980 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde.

Die gewaltigen unterirdischen Gräber wurden aus solidem Felsen gehauen und stammen aus der hellenistischen und frühen römischen Epoche (3. Jahrhundert v. Chr.).

Anders als ihr Name besagt, handelt es sich nicht um Königsgräber, sondern vielmehr um die Gräber hochrangiger Amtsträger und Aristokraten. Namensgeber der Stätte sind die schiere Größe und Pracht der Gräber, von denen einige mit dorischen Säulen ausgestaltet wurden.

Einige der Gräber sind eine Nachahmung der Häuser der Lebenden. Die eigentlichen Grabkammern sind in Richtung eines Peristylhofs (ein rechteckiger Hof mit durchgängigen Säulenhallen auf allen Seiten) angelegt. Sie ähneln Gräbern, die im ägyptischen Alexandria gefunden wurden und veranschaulichen die enge Verbindung beider Städte während der hellenistischen Epoche.

Die Stätte ist Teil des Aphrodite-Kulturwegs.

Die Königsgräber – Audio-Führung

Bezirk: Pafos
Adresse: Katos Pafos
Kontakt: Telefon: +357 26 306 217
Öffnungszeiten: 16. April bis 15. September, täglich: 08:30 – 19:30 Uhr.
16. September bis 15. April, täglich: 08:30 – 17:00 Uhr.
Wann: Das ganze Jahr über.
Geschlossen am 1. Weihnachtsfeiertag, am Neujahrstag und am Ostersonntag des griechisch-orthodoxen Osterfestes.
Eintrittspreis: €2,50
Geführte Gruppen mit mehr als 10 Personen erhalten einen Nachlass von 20 % auf den Eintrittspreis.
Spezielle Eintrittskarten, die für alle Museen und antiken Monumente gelten, sind bei der zyprischen Altertumsverwaltung erhältlich: Tageskarte (1 Tag): €8,50; Drei-Tages-Karte (3 Tage): €17,00; Wochenkarte (7 Tage): €25,00.
Barrierefreier Zugang: Für Rollstuhlfahrer teilweise barrierefrei (nur Blick von oben).
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Saranda Kolones, das Kastell der vierzig Säulen

Das als Saranda Kolones (Vierzig Säulen) bekannte byzantinische Kastell befindet sich nördlich des Hafens von Pafos (Paphos). Namensgeber des Kastells sind die hier gefundenen zahlreichen Granitsäulen, die einst vermutlich Teil der antiken Agora waren.

Es wird angenommen, dass das Kastell Ende des 7. Jahrhunderts n. Chr. zum Schutz des Hafens und der Stadt Nea Paphos vor den Raubzügen der Araber errichtet und später durch das Haus Lusignan umgestaltet wurde.

Das Kastell war von einer drei Meter dicken Mauer, acht Türmen und einem Graben umgeben, über den eine hölzerne Brücke führte – die einzige Zugangsmöglichkeit zum Kastell. Der quadratische Innenhof, an dessen vier Ecken jeweils ein Turm stand, war 35 mal 35 Meter groß. Den Haupteingang bildete ein fünfter, hufeisenförmiger Turm auf der Ostseite.

Nachdem das Kastell durch ein Erdbeben im Jahr 1223 zerstört wurde, wurde es schließlich aufgegeben.