Das Kamares-Aquädukt

Dieses wunderschöne Aquädukt aus dem 18. Jahrhundert befindet sich an der Straße Richtung Lemesos (Limassol), in der Nähe des Gebiets Kamares, das seinen Namen von den auffälligen Bögen (griechisch ‚kamares‘) erhält.

Das Aquädukt im römischen Stil wurde 1746 auf Kosten des türkischen Statthalters von Larnaka (Larnaca), Bekir Pascha, erbaut, um Larnaka mit Wasser aus einer Quelle zu speisen, die zehn Kilometer von der Stadt entfernt war. Das Aquädukt wurde 1939 aufgegeben. Seine Funktion erfüllten von da an moderne Leitungen.

Mehr als 20 Bögen des Aquädukts sind noch intakt und werden nachts eindrucksvoll beleuchtet. Besucher können den Anblick des Aquädukts entweder von den Bänken aus genießen, die in einem kopfsteinbepflasterten Bereich aufgestellt wurden, oder einem Pfad folgen, der zum Salzsee von Larnaka führt.

GPS-Koordinaten: Lat: 34.912388 Lon: 33.598903

Die Kapelle des Agios Georgios Makris

Auf einem kleinen Hügel, der die Region rund um den Salzsee überblickt, steht die reizende steinerne Kapelle des Agios Georgios Makris. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und war einst die Kirche des mittelalterlichen Dorfes Agrinou. Heute ist sie ein kleines Stück Geschichte der byzantinischen Architektur.

Dorf und Kirche wurden 1426 zerstört, als die ägyptischen Mameluken in Zypern einfielen und König Janus von Lusignan gefangen nahmen. Die Kirche wurde schon bald wieder aufgebaut und der König befreit. Allerdings wurde bis zur Okkupation Zyperns durch die Osmanen eine jährliche Steuer an die Mameluken fällig.

Im 18. und 19. Jahrhundert diente die Kirche als Kloster, dessen Nebengebäude jedoch im 20. Jahrhundert zerstört wurden, sodass das Umfeld der Urkirche wiederhergestellt werden musste. Ein Wandgemälde des Agios Georgios Makris an der Nordwand ist bis heute erhalten geblieben.

Bezirk: Larnaka (Larnaca)
Adresse: Faneromenis Avenue
Öffnungszeiten: Zu den Kirchenöffnungszeiten.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die Zuhuri-Moschee

Die Zuhuri-Moschee befindet sich zwischen der Kebir-Moschee (Büyük Camii) und der Lazarus-Kirche. Sie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut und ist ein wichtiges religiöses Zentrum des muslimischen Glaubens. Das Minarett der Moschee ist im 20. Jahrhundert eingestürzt.

Bezirk: Larnaka (Larnaca)
Adresse: Nicolaou Roussou Street
GPS-Koordinaten: Lat: 34.911776 Lon: 33.636092
Öffnungszeiten: Tagsüber zu jeder angemessenen Zeit, außer zu Gebetszeiten.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die Tuzla-Moschee

In der Altstadt von Larnaka, hinter den Ruinen des antiken Kition, befindet sich die Tuzla-Moschee aus byzantinischer Zeit, die zu den ältesten Moscheen in ganz Larnaka (Larnaca) gehört.

Wie auch aus den Wandmalereien ersichtlich wird, war die Moschee ursprünglich eine byzantinisch-orthodoxe Kirche, aus der im 12. oder 13. Jahrhundert eine Kirche des Heiligen Kreuzes wurde, die nach der osmanischen Okkupation Zyperns im Jahr 1571 wiederum in eine Moschee umgewandelt wurde. Das Minarett wurde auf dem Fundament des ursprünglichen Glockenturms errichtet.

Gegenüber der Moschee steht ein gut erhaltener öffentlicher Brunnen aus der venezianischen Epoche.

Bezirk: Larnaka
Adresse: Mitropolitou Nicomedias Street
GPS-Koordinaten: Lat: 34.922414 Lon: 33.623001
Öffnungszeiten: Tagsüber zu jeder angemessenen Zeit, außer zu Gebetszeiten.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die katholische Kirche Terra Santa

Terra Santa ist die Kirche der lateinischen Gemeinde von Larnaka (Larnaca) und das dazugehörige Kloster auch unter dem Namen „Santa Maria delle Grazie“ bekannt. Der architektonische Stil des Gotteshauses verbindet eindrucksvoll Merkmale aus der Renaissance und dem Barock miteinander.

Die Kirche und das gleichnamige Kloster wurden 1596 durch den Franziskanermönch Callixte Martel in erster Linie für die Unterbringung lateinischer Pilger gegründet, die auf dem Weg in das Heilige Land waren. 1724 ersetzen eine größere Kirche und ein größeres Kloster die ursprünglichen Gebäude, die wiederum 1842 zerstört und durch die heutigen Kirchenstrukturen ersetzt wurden.

Betrieben wird das Kloster heute von katholischen Ordensschwestern aus Italien, die seit jeher karitativ in der städtischen Gemeinde tätig sind. So leiten sie gegenwärtig ein Seniorenheim, das sich auf dem Kirchengelände befindet.

Bezirk: Larnaka
Adresse: Terra Santa 8
Kontakt: Telefon: +357 24 642 858
Öffnungszeiten: Zu den Kirchenöffnungszeiten.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Webseite: www.cypruscatholicchurch.org
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Das Stavrovouni-Kloster

Auf einem felsigen Gipfel, 750 Meter über dem Meeresspiegel, liegt das Stavrovouni-Kloster. Der Legende nach wurde es im 4. Jahrhundert von der Heiligen Helena, Mutter Konstantins des Großen, gegründet, die einen Splitter des Heiligen Kreuzes hier zurückgelassen haben soll.

Die Mönche des Klosters leben nach ähnlich strengen Vorschriften wie die Mönche auf dem Heiligen Berg Athos in Griechenland. Frauen ist der Zutritt zum Kloster nicht gestattet. Der Gebrauch von Fotoapparaten oder Videokameras ist ebenfalls verboten. Männliche Besucher dürfen das Kloster nur in angemessener Kleidung betreten.

Im Gegensatz dazu steht das Kloster der Heiligen Barbara (Agia Varvara) am Fuße des Stavrovouni-Hügels allen Besuchern offen. Die Mönche hier sind bekannt für ihre Künste in der Ikonenmalerei.

Im Stavrovouni-Kloster findet jährlich am 14. September, dem Tag der Kreuzerhöhung, eine eindrucksvolle Zeremonie mit anschließenden Festlichkeiten statt.

Bezirk: Larnaka (Larnaca)
Adresse: 40 km von Larnaka, 9 km von der Autobahn zwischen Lefkosia (Nicosia) und Lemesos (Limassol) entfernt
GPS-Koordinaten: Lat: 34.886923 Lon: 33.436681
Kontakt: Telefon: +357 22 533 630
Öffnungszeiten: September – März: 07:00 – 11:00 und 14:00 – 17:00 Uhr.
April – August: 07:00 – 12:00 und 15:00 – 19:00 Uhr.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die königliche Kapelle der Agia Aikaterini bei Pyrga

Die königliche Kapelle der Heiligen Katharina gilt als eines der interessantesten, noch erhaltenen Bauwerke aus der Frankenzeit und wurde 1421 von König Janus von Lusignan errichtet.

Es handelt sich um eine kleine einschiffige Kapelle mit Gewölbestruktur, aber ohne Apsis, die in der Vergangenheit mit Ausnahme der Westseite vollständig von Portiken umgeben war. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts waren die Ruinen eines an die Kapelle angeschlossenen Herrenhauses oder eines Klosters erkennbar, von denen heute nur noch Spuren erhalten sind.

Die Kapelle war ursprünglich vollständig bemalt. Leider wurden jedoch viele der Gemälde im Laufe der Zeit zerstört. Ein Wandgemälde an der Ostfassade zeigen König Janus mit seiner zweiten Frau Charlotte von Bourbon. Gemeinsam kniet das königliche Paar vor dem Heiligen Kreuz. Eine weitere Figur in dem Wandgemälde, die in der Szene der Grablegung Christi zu dessen Füßen kniet, ist vermutlich Hugo von Lusignan, Bruder von Janus und lateinischer Bischof von Lefkosia (Nicosia).

Die Wandverzierungen der Kapelle beinhalten neben einer Reihe von Wappen des mittelalterlichen Königreichs Zypern auch Wandmalereien, die in die freskierten Wände geritzt wurden. Sie gehen auf diverse Pilger und Reisende zurück und die Daten, die zusammen mit den Malereien in die Wände geritzt wurden, fallen in die Zeit zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert.

Bezirk: Larnaka (Larnaca)
Adresse: Pyrga Dorf, 32 km von Larnaka und 35 km südlich von Lefkosia an der Autobahn zwischen Lefkosia und Lemesos (Limassol)
GPS-Koordinaten: Lat: 34.925522 Lon: 33.431892
Kontakt: Telefon: +357 96 603 664 (Herr Antonis Gregoriou)
Öffnungszeiten: 16. September bis 15. April, Montag – Freitag: 08:30 – 16:00 Uhr.
16. April bis 15. September, Montag – Freitag: 09:30 – 17:00 Uhr.
Wann: An Wochenenden und Feiertagen geschlossen
Eintrittspreis: €2,50
Geführte Gruppen mit mehr als 10 Personen erhalten einen Nachlass von 20% auf den Eintrittspreis.
Spezielle Eintrittskarten, die für alle Museen und antiken Monumente gelten, sind bei der zyprischen Altertumsverwaltung erhältlich: Tageskarte (1 Tag): €8,50; Drei-Tages-Karte (3 Tage): €17,00; Wochenkarte (7 Tage): €25,00.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Das mittelalterliche Kastell von Larnaka (Larnaca)

Am Ende der Foinikoudes-Promenade steht das Kastell (oder Fort) von Larnaka (Larnaca). Seine heutige Gestalt erhielt das ursprünglich vermutlich im Mittelalter erbaute Kastell während der osmanischen Herrschaft. Allerdings sind die genauen Ursprünge des Kastells unter Experten umstritten.

Der Chronist Florius Boustronius datiert es auf die Epoche von König Jakob I. von Lusignan (1382 – 1398 n. Chr.), der das Kastell zum Schutz des Hafens errichten ließ. Zur selben Zeit belagerten die Genueser Ammochostos (Famagusta) und das Haus Lusignan musste einen weiteren Hafen für die Anforderungen seines Königreichs schaffen. Quellen aus dem 18. Jahrhundert bestehen darauf, dass das Kastell im Jahr 1625 n. Chr. von den Türken errichtet wurde, obwohl bereits seit 1570 v. Chr. eine türkische Garnison hier stationiert war. Wieder andere Quellen von Reisenden bestätigen, dass das Kastell bereits vor 1625 gebaut wurde.

Nach dem Ende der osmanischen Epoche auf Zypern wurde das Kastell von den Briten zu einem Gefängnis gemacht und in den ersten Jahren ihrer Herrschaft als solches genutzt. Die westliche Kammer im Erdgeschoss (im Ostflügel des Kastells) wurde zur Hinrichtung von Gefangenen genutzt. Die vermutlich in der Kammer errichteten Galgen waren noch bis 1948 im Einsatz.

Heute beherbergt das Kastell das kleine Mittelaltermuseum von Larnaka, das sich über drei Räume erstreckt und Artefakte aus der frühchristlichen (4. – 7. Jahrhundert) und der osmanischen Epoche (18. – 19. Jahrhundert) ausstellt.

Bezirk: Larnaka
Adresse: Leoforos Athinon
Kontakt: Telefon: +357 24 304 576
Öffnungszeiten:
16. September – 15. April, Montag – Freitag: 08:00 – 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 09:30 – 17.00 Uhr
16. April – 15. September, Montag – Freitag: 08:00 – 19:30 Uhr
Samstag und Sonntag: 09:30 – 19.30 Uhr
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: €2,50
Geführte Gruppen mit mehr als 10 Personen erhalten einen Nachlass von 20% auf den Eintrittspreis.
Spezielle Eintrittskarten, die für alle Museen und antiken Monumente gelten, sind bei der zyprischen Altertumsverwaltung erhältlich: Tageskarte (1 Tag): €8,50; Drei-Tages-Karte (3 Tage): €17,00; Wochenkarte (7 Tage): €25,00.
Rentner: €1,25.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die archäologische Ausgrabungsstätte von Kition

Die Überreste des antiken Stadtkönigreichs Kition sind der erste eindeutige Beweis dafür, dass die mykenischen Achaier (oder Achäer) im 13. Jahrhundert v. Chr. in Larnaka (Larnaca) ankamen und bis Ende des 11. Jahrhunderts v. Chr. blieben.

Gegen Ende des 13. Jahrhunderts verstärkten sie das Stadtkönigreich mit Zyklopenmauern aus gigantischen Kalksteinblöcken. Die Phönizier besiedelten das Gebiet im 9. Jahrhundert v. Chr. und errichteten den Tempel der Astarte, Göttin Liebe und Fruchtbarkeit, der mit dem Aphrodite-Kult in Verbindung stand. Im Jahr 312 v. Chr. wurde Kition durch den ägyptischen Pharao Ptolemaios I. Soter besetzt und anschließend zerstört. Nichtsdestotrotz blieb das Stadtkönigreich auch bis in die christliche Zeit immer besiedelt.

Kition war in der Antike bekannt für seinen Hafen, von dem aus viele landwirtschaftliche Erzeugnisse in den östlichen Mittelmeerraum, nach Ägypten und in die Ägäis exportiert wurden. Die strategische Lage des Hafens machte ihn außerdem zu einem einzigartigen Marinestützpunkt. Ein besonders interessantes Merkmal des antiken Hafens sind die Schiffszeichnungen, die in die Wände der Gebäude geritzt wurden.

Die interessantesten architektonischen Überreste sind die des Aphrodite-Astarte-Tempels, der von demselben phönizischen Steinmetz gebaut wurde, der auch den den Tempel Salomos in Jerusalem geschaffen hat. Beide Bauwerke stammen aus dem 9. Jahrhundert v. Chr.

Ganz in der Nähe wurden auch Tempel im Stil der 18. ägyptischen Dynastie gefunden. Diese Tempel sind noch älter als ihre griechischen Pendants und wurden von der vorhellenischen Bevölkerung Zyperns genutzt.

Die archäologische Ausgrabungsstätte von Kition gehört zu den ersten Stätten, die von der zyprischen Altertumsverwaltung ausgegraben wurden, nachdem Zypern in den 1960er Jahren seine Unabhängigkeit von der britischen Herrschaft erlangte. Die Stätte ist Teil des Aphrodite-Kulturwegs.

Bezirk: Larnaka
Adresse: Kition, Leoforos Archiepiskopou Kyprianou
Kontakt: Telefon: +357 24 304 115
Öffnungszeiten: 16. September bis 15. April, Montag – Freitag: 08:30 – 16:00 Uhr.
16. April bis 15. September, Montag – Freitag: 09:30 – 17:00 Uhr.
Am Wochenende geschlossen.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: €2,50
Geführte Gruppen mit mehr als 10 Personen erhalten einen Nachlass von 20% auf den Eintrittspreis.
Spezielle Eintrittskarten, die für alle Museen und antiken Monumente gelten, sind bei der zyprischen Altertumsverwaltung erhältlich: Tageskarte (1 Tag): €8,50; Drei-Tages-Karte (3 Tage): €17,00; Wochenkarte (7 Tage): €25,00.
Rentner: €1,25.
Barrierefreier Zugang: Rollstuhlgerecht; Behindertenparkplätze.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Die archäologische Ausgrabungsstätte von Kalavasos-Tenta

Kalavasos-Tenta ist eine Siedlung der Jungsteinzeit (des sog. Neolithikums) ganz in der Nähe des heutigen Dorfes Kalavasos. Die Siedlung stammt aus dem Jahr 7000 v. Chr. und ist eine der bedeutsamsten neolithischen Siedlungen auf ganz Zypern. Die Ausgrabungsstätte liegt heute unter einem charakteristischen kegelförmigen Schutzdach aus PVC – eine zeitgenössische architektonische Maßnahme in der Landschaft.

Der Name der Stätte geht angeblich auf das Jahr 327 n. Chr. zurück, als die Heilige Helena (Mutter Konstantins des Großen) während ihres Zypernbesuchs an dieser Stelle in einem Zelt (‚tenta‘) übernachtete, nachdem sie in Jerusalem das Kreuz, an dem Jesus gestorben war, in unmittelbarer Nähe seines Grabes entdeckt hatte.

Bezirk: Larnaka (Larnaca)
Adresse: Kalavasos, 40 km von Larnaka, etwa 2,5 km von der Autobahn zwischen Lefkosia (Nicosia) und Lemesos (Limassol) entfernt.
GPS-Koordinaten: Lat: 34.75254 Lon: 33.30319
Kontakt: Telefon: +357 24 304 169
Öffnungszeiten: 16. September bis 15. April, Montag – Freitag: 08:30 – 16:00 Uhr.
16. April bis 15. September, täglich: 09:30 – 17:00 Uhr.
Am Wochenende geschlossen.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: €2,50
Geführte Gruppen mit mehr als 10 Personen erhalten einen Nachlass von 20 % auf den Eintrittspreis.
Spezielle Eintrittskarten, die für alle Museen und antiken Monumente gelten, sind bei der zyprischen Altertumsverwaltung erhältlich: Tageskarte (1 Tag): €8,50; Drei-Tages-Karte (3 Tage): €17,00; Wochenkarte (7 Tage): €25,00.
Rentner: €1,25.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.