Die Kirche der Heiligen Barnabas und Hilarion (Agios Varnavas und Ilarionas)

Im Dorf Peristerona, am Westufer des Nebenflusses Serrahis (auch Serrhakis) befindet sich die Kirche, die den Heiligen Barnabas und Hilarion geweiht ist und vermutlich aus dem 9. oder 10. Jahrhundert stammt. Die Kirche hat fünf Kuppeln und ist ein herausragendes Beispiel der zyprisch-byzantinischen Architektur. Ein Teil der Nordwand der ursprünglichen Kirche existiert auch heute noch und wurde in die Westwand der heutigen Kirche integriert. Laut Proben, die den in der Kirche gefundenen Wandmalereien entnommen wurden, stammen die ältesten davon aus dem 15. und 16. Jahrhundert.

Neben der Kirche befindet sich die türkische Moschee von Peristerona. Das Bild beider Gebetshäuser nebeneinander wurde in der Vergangenheit auf Münzen und Geldscheinen sowie auf Briefmarken abgebildet – als Symbol der friedlichen Koexistenz zwischen Griechen und türkischen Zyprern vor der türkischen Invasion im Jahr 1974.

Bezirk: Lefkosia (Nicosia)
Adresse: Peristerona Dorf, an der Straße zwischen Lefkosia und Troodos
Kontakt: Telefon: +357 99 620 753
Öffnungszeiten: Bitte erkundigen Sie sich für die Öffnungszeiten im Café nebenan.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos.
Webseite: http://www.mcw.gov.cy/mcw/da
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.

 

Ein Spaziergang durch Neapolis, Nemesos, Limassol… Lemesos

Start wieder bald

Bei diesem Stadtrundgang »A Stroll in Neapolis, Nemesos, Limassol… Lemesos« (Ein Spaziergang durch Neapolis, Nemesos, Limassol… Lemesos) lernen Besucher eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Limassol kennen: die Strandpromenade ‚Molos‘, auch ‚Embankment‘ genannt (zu Deutsch: Damm).

Dieser traditionelle Treffpunkt der Einheimischen (den Lemesiani) wurde zu einem Open-Air-Skulpturenpark umgewandelt, in dem die Kunstwerke zyprischer, griechischer und internationaler Künstler ausgestellt werden.

Der Rundgang führt die Besucher auch zum alten Hafen und zum Kastell, in dem sich heute ein Museum mit Fundstücken der mittelalterlichen Geschichte Zyperns befindet. Es geht weiter durch die nähere Umgebung, in der sich interessante, aus Stein gebaute Lagerhallen befinden, von denen viele zu Restaurants und Ausstellungshallen geworden sind.

Die Tour führt anschließend weiter zur Camii Kebir (der Großen Moschee aus dem 16. Jahrhundert), zur Kathedrale Agia Napa, zu den Markthallen von Limassol und zum traditionellen Einkaufszentrum Agiou Andreou, das heute eine reizende Fußgängerzone ist.

Ausgangspunkt: Touristeninformation Büro, Old Port, Syntagmatos Platz
Ziel: Touristeninformation Büro, Old Port, Syntagmatos Platz
Tag / Uhrzeit: Jeden Donnerstag um 10:00 Uhr
Wann: Das ganze Jahr über.
Nicht an gesetzlichen Feiertagen.
Geschätzte Dauer: 2 Stunden 30 Minuten.
Anmeldung: Voranmeldung erforderlich.
Preis: Kostenlos.
Veranstalter: Gemeinde Limassol, Deputy Ministry of Tourism und Touristenführervereinigung.
Informationen Telefon: +357 25 362 756

Unterkunft

Blessed with the beauty of nature’s best palette, the scenery of Cyprus unfolds across glittering coasts, rolling mountains, fragrant forests and rugged headlands. From the warm shores of the mainland to the unspoiled and cool oasis of the Troodos mountain range, nature lovers, artists, photographers and explorers will all delight in meeting shy creatures, and discovering rare plants that peep out amidst waterfalls, coves, woodland, winding trails and secluded sandy beaches. As the island is on the migration path between Europe, Asia and Africa, Cyprus is a birdwatchers dream, with flocks of flamingos frequenting the salt lakes, and many other significant species passing through or nesting. And deep in the forests, the national animal – the Mouflon – roams freely, with catching a glimpse of this timid, wild sheep a real treat for locals and visitors alike. Exotic and rare forms of wildlife also give Cyprus a special touch. Green and Loggerhead turtles breed on the island’s sandy beaches in summer, while the Mediterranean Seal and dolphins have also been seen swimming in the warm, calm, crystal clear seas of the island. Botanists and herbalists will equally appreciate the island’s green side, with a large number of local herbs and endemic plants, including the Cyprus orchid, tulip and crocus waiting to be stumbled upon along winding nature trails and paths less travelled. From stunning sunrise to breathtaking sunset, the natural allure of Cyprus is both magnificent and inspiring… and all waiting to be uncovered.

Wandern auf Zypern

Angeblich lässt sich ein Ort ja am besten kennenlernen, wenn man ihn zu Fuß erkundet. Mit ihrer natürlichen Umgebung und abwechslungsreichen Landschaft kann die Insel Zypern trotz ihrer geringen Größe auf mehr als 10.000 Jahre Geschichte zurückblicken.

Dank des ganzjährig günstigen Klimas der Insel können Sie an 365 Tagen im Jahr aus einer schier endlosen Auswahl an Aktivitäten im Freien wählen. Begeben Sie sich doch einfach auf eine Reise durch die Natur, Geschichte und Kultur Zyperns. Dank der zahlreichen Wegweiser an den vielen Naturpfaden und Wanderwegen wird Ihnen dabei nichts entgehen! Insgesamt wurden 52 ausgewiesene Wanderwege geschaffen, die Sie zu den schönsten Landschaften Zyperns führen und auf denen Sie den Mittelmeercharakter der Insel spüren werden. Bei einer Wanderung können Sie die abwechslungsreiche Flora und Fauna, aber auch die Überreste der Bergbauvergangenheit Zyperns und andere interessante Monumente entdecken.

Manche Wanderwege sind zwar anspruchsvoller als andere, eines aber haben sie alle gemeinsam: sie sind ein Erlebnis für die Sinne. Und das vor allem im Frühjahr, wenn Sie die Natur in voller Blüte und in all ihrer Herrlichkeit sehen, hören und riechen können.

Flora

Bis heute wurden auf Zypern 1.908 unterschiedliche Pflanzenarten, -unterarten, -sorten, -gattungen und -hybride dokumentiert. Diese Zahl bezieht sich auf einheimische und gebietsfremde Pflanzen (d. h. exotische, aber naturalisierte Pflanzen), nicht jedoch auf Kulturpflanzen. Den größten Teil der zyprischen Flora machen 142 endemische (also ausschließlich auf Zypern zu findende) Pflanzen aus.

Die natürlichen Wälder der Insel weisen eine große Biodiversität auf und sind von erheblicher ökologischer Bedeutung. Viele davon sind als Nationalparks und Schutzraum für Flora und Fauna eingestuft. Sie decken mehr als 70 Prozent des Natura-2000-Netzwerks auf Zypern ab.

Der am häufigsten vertretene Waldbaum ist die Kalabrische Kiefer (Pinus brutia) Sie wächst in den Küstenregionen sowie in Höhenlagen von bis zu 1.400 Metern. In den höher gelegenen Gegenden des Troodos-Gebirges dominiert hingegen die Schwarzkiefer (Pinus nigra subsp. pallasiana).

An großen Flüssen und deren Umgebung finden sich hauptsächlich die Morgenländische Platane (Platanus orientalis) und die Türkische Erle (Alnus orientalis). Auf Zypern finden sich in geringerem Umfang aber auch andere Baumarten wie z. B. die Zypern-Zeder (Cedrus brevifolia) und die Mittelmeer-Zypresse (Cupressus sempervirens var. horizontalis).

Die Landschaft wird außerdem von Busch- und Strauchland dominiert. In mittleren und hohen Lagen wächst hauptsächlich die Erlenblättrige Eiche (Quercus alnifolia), ein Endemit, der entweder für sich alleine, in Wäldern mit Reinbestand oder zusammen mit Kiefern steht. In den Niederungen Zyperns findet sich außerdem Macchie (auch Maquis genannt), eine mediterrane Buschlandschaft, zu deren dominierenden Spezies der Phönizischer Wacholder (Juniperus phoenicea), der Olivenbaum (Olea europaea), der Johannisbrotbaum (Ceratonia siliqua), der Mastixstrauch (Pistacia lentiscus) und die Kalabrische Kiefer (Pinus brutia) gehören.

Wenn Sie die Natur Zyperns zu Fuß erkunden, werden Sie auch einige der vielen endemischen Pflanzen entdecken, die vom Aussterben bedroht sind und von denen die meisten in das „Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume“ (kurz: Berner Konvention) aufgenommen wurden. Dazu gehören:

  • die Scilla morrisii, eine Pflanzenart aus der Gattung der Blausterne (Scilla) in der Familie Hyazinthengewächse (Hyacinthaceae);
  • die Zyprische Sternhyazinthe (Chionodoxa lochiae), eine Pflanzenart aus der Gattung der Sternhyazinthen (Chionodoxa) in der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae);
  • der Lefkara-Tragant (Astragalus macrocarpus subsp. Lefkarensis), eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae);
  • die Kotschys Ragwurz (Ophrys kotschyi), eine Pflanzenart aus der Gattung der Ragwurzen (Ophrys), einer Orchideengattung aus der Familie der Orchideen (Orchidaceae) und
  • die Zypern-Tulpe (Tulipa cypria) aus der Pflanzengattung der Tulpen (Tulipa) in der Familie der Liliengewächse (Liliaceae).

Fauna

Die Vielfalt an Lebensräumen für viele unterschiedliche Tierarten hat Zypern seinen abwechslungsreichen Landschaften (alle mit ihrem ganz eigenen Mikroklima und ihren ganz eigenen topografischen Eigenschaften), seinen verschiedenartigen Bodenbegebenheiten und geologischen Substraten sowie seiner Vielfalt an Waldbeständen und landwirtschaftlicher Vegetation zu verdanken.

Zu den bemerkenswertesten Säugetieren der Insel gehören u. a.:

  • das Mufflon (Ovis gmelini ophion), ein scheues Wildschaf, das nur auf Zypern zu finden und gleichzeitig das größte wild lebende Säugetier der Insel ist;
  • der Rotfuchs (Vulpes vulpes), das einzige Fleisch fressende Säugetier Zyperns;
  • der zyprische Langohrigel (Hemiechinus auritus dorotheae), eine endemische Unterart der scheuen Säugetierfamilie der Igel (Erinaceidae) und
  • Fledermäuse (Microchiroptera), eine Säugetiergruppe aus der Ordnung der Fledertiere (Chiroptera). Sie sind ein herausragendes Merkmal der zyprischen Fauna und eine der eigentümlichsten Säugetierarten überhaupt, von der insgesamt 19 unterschiedliche Arten auf der Insel vertreten sind.

Die geografische Lage Zyperns macht es zu einem der wichtigsten natürlichen Lebensräume für Zugvögel. Internationale Vogelschutzorganisationen zählen die Insel außerdem zu den weltweit bedeutendsten Regionen, was die Artenvielfalt an Vögeln anbelangt. Zypern ist europaweit einmalig für seine endemischen Vogelarten.

Sehr interessant sind auch die Schmetterlinge (Lepidoptera), die sich auf der ganzen Insel tummeln. Von den insgesamt 52 Arten, die hier leben, sind neun nur auf Zypern zu finden.

Sehenswürdigkeiten

Neben der immensen natürlichen Vielfalt entlang der vielen Wanderwege wurden einige Strecken dazu entwickelt, ihren Besuchern die Möglichkeit zu geben, das kulturelle Erbe der Insel durch diverse Monumente zu entdecken. Zu diesen Monumenten gehören u. a. byzantinische Kirchen (die zum Teil auch zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören), venezianische Brücken, Moscheen und andere interessante Stätten.

Schwierigkeitsgrad

Alle Wanderwege Zyperns sind in drei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade eingeteilt:

  • Kategorie 1: Einfacher Wanderweg mit leichtem Anstieg. Für jedes Alter und Fitnessniveau geeignet.
  • Kategorie 2: Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad; für Erwachsene mit ordentlichem bis gutem Fitnessniveau geeignet. Plötzliche Neigungswechsel (bergauf und/oder bergab) und/oder Verlauf entlang schmalem oder unwegsamem Gelände.
  • Kategorie 3: Hoher Schwierigkeitsgrad. Ein Wanderweg auf schwierigem Gelände, z. B. plötzliche Neigungswechsel (bergauf und/oder bergab), Verlauf entlang besonders unwegsamem und/oder rutschigem und/oder schmalem und/oder steilem Gelände. Für Erwachsene mit sehr gutem bis ausgezeichnetem Fitnessniveau geeignet. Ungeeignet für Kleinkinder.

Sie möchten mehr erfahren?

In diesem Abschnitt der Webseite finden Sie in zusammengefasster Form Informationen zu 31 Wanderwegen auf Zypern. Ihnen steht außerdem eine ausführlichere Broschüre zum Download zur Verfügung, in der Sie neben wertvollen Tipps und Hinweisen zum sicheren und bequemen Wandern auch Kartenmaterial finden.

Ausführliche Informationen des zyprischen Forstministeriums zu den 52 ausgewiesenen Wanderwegen finden Sie hier.

Das Kirchenmuseum in Sotira dorf

In der Kapelle des Heiligen Georg im Dorf Sotira befindet sich das Ecclesiastical Museum, in dem wichtige religiöse Schätze wie z. B. heilige Ikonen (darunter eine Christus-Ikone aus dem 15. Jahrhundert), alte Versionen des Evangeliums, liturgische Bücher, Kreuze, liturgische Gefäße und andere Artefakte ausgestellt werden. Das Museum beherbergt auch einen tragbaren Holzaltar aus dem 16. Jahrhundert – einer von nur dreien dieser Art auf ganz Zypern.

Neben dem Museum befindet sich die Kirche der Verklärung des Erlösers (Metamórfosis tou Sotíros). Die einschiffige, überwölbte und aus Stein gebaute Kirche wurde auf dem Fundament einer früheren byzantinischen Basilika errichtet.

Das Dorf selbst war in der byzantinischen Epoche von großer Bedeutung, was sich in der Anzahl alter Kirchen in und um das Dorf widerspiegelt.

Bezirk: Ammochostos (Famagusta)
Adresse: Sotira dorf
Kontakt: Telefon: +357 23 823 932
Öffnungszeiten: Besuche nur nach Voranmeldung.
Wann: Das ganze Jahr über.
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintrittspreis: Kostenlos (Spenden werden dankbar entgegen genommen).
Webseite: www.sotira.org.cy
  Die Öffnungs- und Schließzeiten sowie der Eintrittspreis können sich ohne Vorankündigung ändern. Besuchern wird daher empfohlen, sich im Vorfeld zu informieren.