Geradliniger Wanderweg zwischen Agia Eirini und Limeria – Bezirk Lefkosia (Nicosia), Adelfoi-Wald

GPS-Koordinaten des Ausgangspunktes: Lat: 34.980599 Lon: 32.968808
GPS-Koordinaten des Ziels: Lat: 34.990647 Lon: 32.950746
Höhenlage des Ausgangspunktes: 906m
Höhenlage der höchsten Erhebung: 1,217m
Höhenlage der letzten Erhebung: 1,204m
Ausgangspunkt: Das Dorf Agia Eirini.
Länge: 5km
Geschätzte Dauer: 2.5 Stunden
Schwierigkeitsgrad: 3 (steil bergauf)

 

Sehenswürdigkeiten: Der Wanderweg führt Sie durch einen Wald aus Kalabrischen Kiefern mit Aussichtspunkten, die einen wunderschönen Blick über die Bucht von Morfou in Zentralwest-Zypern bieten. Bei Selladi tis Straorouthkias trifft der Weg auf den Wanderweg zwischen Kourdali und Limeria. Beide Wanderungen folgen für die nächsten zwei Kilometer derselben Strecke. Ziel ist Limeria mit den vielen Verstecken, die während des nationalen Befreiungskampfes von 1955 bis 1959 gegen die britische Kolonialherrschaft genutzt wurden. Etwa sechs Kilometer nördlich des Dorfes Agia Eirini befindet sich der Picknickplatz von Kapoura, der direkt neben der Forststation Kapoura liegt.

Flora: Unterwegs können Sie viele endemische Pflanzen studieren: Erlenblättrige Eiche (Quercus alnifolia), Thymian (Thymus integer), „Manouthkia“ (Pterocephalus multiflorus subsp. multiflorus, ein kleiner immergrüner Strauch mit blassrosa Blüten), Zypern-Helmkraut (Scutellaria cypria subsp. cypria).

Fauna: Zu den wichtigsten Arten der Region gehören:

Säugetiere: Fuchs, Hase, Igel.

Vögel: Habichtsadler, Eichelhäher, Holztaube, Rebhuhn, Schuppengrasmücke (Endemit), Zypernsteinschmätzer (Endemit).

Reptilien: Zypernnatter, Zypernechse, schwarze Peitschennatter.

Rundwanderweg Xyliatos – Bezirk Lefkosia (Nicosia), Adelfoi-Wald

GPS-Koordinaten des Ausgangspunktes: Lat: 35.009318 Lon: 33.036420
GPS-Koordinaten des Ziels: Lat: 35.009318 Lon: 33.036420
Höhenlage des Ausgangspunktes: 543m
Höhenlage der höchsten Erhebung: 601m
Höhenlage der letzten Erhebung: 543m
Ausgangspunkt: (a) Der Überlauf des Dammes; (b) der Picknickplatz am Damm.
Länge: 3.8km
Geschätzte Dauer: 1 – 1.5 Stunde
Schwierigkeitsgrad: 2

 

Sehenswürdigkeiten: Der Wanderweg beginnt am Überlauf des Dammes und verläuft entlang des höchsten Wasserspiegels. Er überquert dann die künstlich angelegte Brücke über den Damm und führt Sie bergauf zur Straße zwischen Xyliatos und Lagoudera, die Sie wieder zum Ausgangspunkt führt, wenn Sie dem Dammkörper folgen. Dieser Wanderweg schließt an einen anderen, 200 Meter langen Wanderweg an, der am Picknickplatz ‚Fraktis tou Xyliatou‘ beginnt, dann einem kleinen Abschnitt der Straße zwischen Xyliatos und Lagoudera folgt und schließlich auf den Rundwanderweg am Dammkörper trifft. Auch der Damm selbst ist äußerst interessant. Ein Abschnitt des Wanderweges führt durch einen Kiefernwald, in dem auch Erlenblättrigen Eichen, Östliche Erdbeerbäume, Myrte, Türkische Erlen und Zistrosen wachsen.

Flora: Unterwegs können Sie viele endemische Pflanzen studieren: Blättrige Elfenbeindistel (Ptilostemon chamaepeuce var. cyprius), Lila Gänsekresse (Arabis purpurea), „Manouthkia“ (Pterocephalus multiflorus subsp. multiflorus, ein kleiner immergrüner Strauch mit blassrosa Blüten), Zypern-Helmkraut (Scutellaria cypria subsp. elatior), Thymian (Thymus integer), Bärlauch (Allium willeanum).

Fauna: Zu den wichtigsten Arten der Region gehören:

Säugetiere: Fuchs, Hase, Igel.

Vögel: Habichtsadler, Holztaube, Rebhuhn, Schuppengrasmücke (Endemit), Zypernsteinschmätzer (Endemit).

Fische: Forelle, Karpfen, Barsch.

Amphibien: Frösche.

Geradliniger Wanderweg zwischen dem Kionia und der Profitis-Elias-Kapelle – Bezirk Lefkosia (Nicosia), Machairas-Wald

GPS-Koordinaten des Ausgangspunktes: Lat: 34.920214 Lon: 33.197602
GPS-Koordinaten des Ziels: Lat: 34.933480 Lon: 33.246317
Höhenlage des Ausgangspunktes: 1,251m
Höhenlage der höchsten Erhebung: 1,251m
Höhenlage der letzten Erhebung: 677m
Ausgangspunkt: Der Picknickplatz am Berg Kionia. Dieser Wanderweg hat zwei Zugangspunkte: einen an der Straße des Machairas-Klosters, die zum Kionia führt und einen weiteren an der Straße zwischen Vavatsinia und Machairas.
Länge: 7km
Geschätzte Dauer: 2.5 Stunden
Schwierigkeitsgrad: 3 (steil bergab führender Pfad, besonders gegen Ende des Wanderwegs)

 

Sehenswürdigkeiten: Ausgangspunkt ist der Picknickplatz am Berg Kionia, wo Sie einen Brunnen mit Trinkwasser finden. Der Wanderweg führt dann durch einen Waldabschnitt, der Ihnen einen tollen Ausblick über die Mesaoria-Schwemmland-Ebene bietet, die zum Macheras-Nationalpark gehört, der wiederum Teil des Natura-2000-Netzwerks ist. Entlang des Wanderweges finden sich mehrjährige Erdbeerbäume und am Picknickplatz mehrjährige Kiefern und Sandarakbäume. Der Wanderweg endet am Picknickplatz ‚Profitis Ilias‘, etwa acht Kilometer von Lythrodontas und sechs Kilometer von Mandra tou Kambiou (über unbefestigte Feldwege) entfernt.

Flora: Unterwegs können Sie viele endemische Pflanzen studieren: Blättrige Elfenbeindistel (Ptilostemon chamaepeuce var. cyprius), Erlenblättrige Eiche (Quercus alnifolia), Lila Gänsekresse (Arabis purpurea), „Manouthkia“ (Pterocephalus multiflorus subsp. multiflorus, ein kleiner immergrüner Strauch mit blassrosa Blüten)

Fauna: Zu den wichtigsten Arten der Region gehören:

Säugetiere: Fuchs, Hase, Igel.

Vögel: Habichtsadler, Eichelhäher, Holztaube, Rebhuhn, Schuppengrasmücke (Endemit), Zypernsteinschmätzer (Endemit).

Reptilien: Zypernnatter, Zypernechse, schwarze Peitschennatter.

Geradliniger Wanderweg „Avakas Gorge“ – Bezirk Pafos (Paphos), Akamas-Wald

GPS-Koordinaten des Ausgangspunktes: Lat: 34.920499 Lon: 32.337698
Höhenlage des Ausgangspunktes: 47m
Höhenlage der höchsten Erhebung: 45m
Höhenlage der letzten Erhebung: 45m
Ausgangspunkt: Die Schlucht Avakas Gorge, 2.5km entlang der Straße zwischen Agios Georgios Pegeias und Toxeftra; am Anfang der Bucht von Toxeftra in östlicher Richtung.
Länge: 1.2km
Geschätzte Dauer: 45 Minuten
Schwierigkeitsgrad: 1 – 2

 

Sehenswürdigkeiten: Der Wanderweg „Avakas Gorge“ befindet sich in der gleichnamigen Schlucht innerhalb des Staatswaldes von Pegeia. Das Ende des Wanderwegs liegt in der Schlucht selbst. Sie folgen dem Verlauf des kleinen Flusses Avgas, dem Namensgeber der Schlucht, die das Ergebnis ständiger erosiver Aktivität der erosionsanfälligen und abfallenden Kalksteinfelsen aus Lehm, Kreiden, Riffkalk, körnigem Kalkstein und Bentonit-Lehm ist. Die Schlucht gehört zum Natura-2000-Netzwerk. Der Wanderweg folgt zunächst einem unbefestigten Feldweg, der für Privatfahrzeuge gesperrt ist, dann weiter durch ein offenes Tal und in die Schlucht. Der letzte Abschnitt des Wanderwegs verläuft durch den Fluss, der normalerweise ganzjährig Wasser führt. Die Strecke durch die Schlucht zeichnet sich durch ihre dichte Vegetation sowie durch eine besonders reizvolle, Schatten spendende und feuchte Umgebung aus.

Flora: Unterwegs können Sie viele einheimische Pflanzen studieren: Mastixstrauch (Pistacia lentiscus), Phönizischer Wacholder (Juniperus phoenicea), Terebinthen (Pistacia terebinthus), Behaarter Dornginster (Calicotome villosa), Raue Stechwinde (Smilax aspera), Oleander (Nerium oleander), Echter Storaxbaum (Styrax officinalis) und die Akamas-Flockenblume (Centaurea akamantis), einen gefährdeten Endemiten.

Fauna: Zu den wichtigsten Arten der Region gehören:

Säugetiere: Fuchs, Hase, Igel.

Vögel: Zypernsteinschmätzer (Endemit), Schuppengrasmücke (Endemit), Zwergohreule (Endemit), Rebhuhn, Steinkauz, Turmfalke, Wildtaube.

Reptilien: Schleuderschwanzechse (auch Hardun genannt).

Amphibien: Seefrosch, Wechselkröte, Laubfrosch.

Rundwanderweg Smigies – Bezirk Pafos (Paphos), Akamas-Wald

GPS-Koordinaten des Ausgangspunktes: Lat: 35.024020 Lon: 32.333115
GPS-Koordinaten des Ziels: Lat: 35.024020 Lon: 32.333115
Höhenlage des Ausgangspunktes: 273m
Höhenlage der höchsten Erhebung: 388m
Höhenlage der letzten Erhebung: 273m
Ausgangspunkt: Der Picknickplatz von Smigies, 2.,5km von Neo Chorio entfernt, in der Akamas-Region.
Länge: (a) kurze Strecke: 2.5km; (b) lange Strecke: 6km
Geschätzte Dauer: (a) Kurze Strecke: 1 Stunde; (b) lange Strecke: 2 Stunden
Schwierigkeitsgrad: 2

 

Sehenswürdigkeiten: Der Wanderweg bietet zunächst einen wunderschönen Ausblick über die Küste der Akamas-Halbinsel im Westen, einschließlich der Bucht von Lara. Später können Sie im Osten außerdem die Bucht von Chrysochous (in Richtung Latsi), Polis, Pachyammos und den Pafos-Wald (Paphos-Wald) sehen. Die längere Strecke führt an den alten Minen, der Magnesium-Gießerei und an verlassenen Trockenkammern vorbei und durch einen Teil des Akamas-Waldes, in dem die Vegetation sehr dicht ist. Dieser Wanderweg schließt bei Kefalovrisia an den Rundwanderweg „Adonis“ an. Dort gibt es einen Brunnen, der aber leider nur ungenießbares Wasser führt. Beide Strecken grenzen am Ausgangspunkt an den Rundwanderweg „Pissouromoutti“ an und führen an der Piana-Feuerwache des Forstministeriums vorbei.

Flora: Unterwegs können Sie viele endemische Pflanzen studieren: Thymian (Thymus integer), Zypern-Gamander (Teucrium micropodiodes), Zypern-Lotwurz (Onosma fruticosum), Ganzblättriger Andorn (Acanthoprasium integrifolium), Süßer Majoran (Origanum majorana var. tenuifolium).

Fauna: Zu den wichtigsten Arten der Region gehören:

Säugetiere: Fuchs, Hase, Igel.

Vögel: Holztaube, Rebhuhn, Schuppengrasmücke (Endemit), Zypernsteinschmätzer (Endemit). Der Akamas-Wald dient vielen Zugvögeln als Ruhepunkt.

Reptilien: Zypernnatter, Zypernechse, schwarze Peitschennatter.

Rundwanderweg Aphrodite – Bezirk Pafos (Paphos), Akamas-Wald

GPS-Koordinaten des Ausgangspunktes: Lat: 35.056063 Lon: 32.345565
GPS-Koordinaten des Ziels: Lat: 35.056063 Lon: 32.345565
Höhenlage des Ausgangspunktes: 35m
Höhenlage der höchsten Erhebung: 333m
Höhenlage der letzten Erhebung: 35m
Ausgangspunkt: Die Bäder der Aphrodite.
Länge: 7.5km
Geschätzte Dauer: 3 – 4 Stunden
Schwierigkeitsgrad: 3

 

Sehenswürdigkeiten: Eine besonders interessante Sehenswürdigkeit auf diesem Wanderweg sind die Bäder der Aphrodite, wo die Göttin der Liebe und Schönheit der Legende nach zu baden pflegte. Sie kommen auch an den Ruinen des Pyrgos tis Rigainas („Turm der Königin“) vorbei, der einst vermutlich zu einem mittelalterlichen Kloster gehörte. Erwähnenswert ist auch die 500 Jahre alte Eiche in der Nähe der Turmruinen. Der Wanderweg bietet Ihnen eine wunderschöne Aussicht auf das Kap Arnaoutis, Polis Chrysochous und den Pafos (Paphos)-Wald. Entlang des Weges finden sich zwei Brunnen, die aber leider nur ungenießbares Wasser führen. Einer der Brunnen befindet sich in der Nähe der Ruinen des Pyrgos tis Rigainas, der andere zwischen den Bädern der Aphrodite und Kakoskali. Der Rundwanderweg „Aphrodite“, an dessen Ausgangspunkt Sie die botanischen Gärten der Akamas-Halbinsel besuchen können, schließt an den Rundwanderweg „Adonis“ an.  

Flora: Unterwegs können Sie viele endemische Pflanzen studieren: Zypern-Lotwurz (Onosma fruticosum) und Zypern-Salbei (Phlomis cypria var. occidentalis).

Fauna: Zu den wichtigsten Arten der Region gehören:

Säugetiere: Fuchs, Hase, Igel.

Vögel: Holztaube, Rebhuhn, Schuppengrasmücke (Endemit), Zypernsteinschmätzer (Endemit). Der Wald dient vielen Zugvögeln als Ruhepunkt.

Reptilien: Zypernnatter, Zypernechse, schwarze Peitschennatter.

Rundwanderweg Adonis – Bezirk Pafos (Paphos), Akamas-Wald

GPS-Koordinaten des Ausgangspunktes: Lat: 35.056063 Lon: 32.345565
GPS-Koordinaten des Ziels: Lat: 35.056063 Lon: 32.345565
Höhenlage des Ausgangspunktes: 35m
Höhenlage der höchsten Erhebung: 319m
Höhenlage der letzten Erhebung: 35m
Ausgangspunkt: 400m vor den Bädern der Aphrodite.
Länge: 7.5km
Geschätzte Dauer: 3 – 4 Stunden
Schwierigkeitsgrad: 3

 

Sehenswürdigkeiten: Dieser Wanderweg bietet eine wunderschöne Aussicht über Polis Chrysochous, den Pafos (Paphos)-Wald und die Akamas-Halbinsel. Er verläuft am Pyrgos tis Rigainas („Turm der Königin“) vorbei und schließt bei Kefalovrisia (wo es einen Brunnen gibt, der aber leider nur ungenießbares Wasser führt) an den Smigies-Wanderweg und am Pyrgos tis Rigainas an den Aphrodite-Wanderweg an. Erwähnenswert ist auch die 500 Jahre alte Eiche in der Nähe der Turmruinen. Um den Rundwanderweg abzuschließen, folgen Sie für 400 Meter der Hauptstraße zwischen den Bädern der Aphrodite und Polis. Am Ausgangspunkt des Wanderwegs können Sie die botanischen Gärten der Akamas-Halbinsel besuchen.

Flora: Unterwegs können Sie viele endemische Pflanzen studieren: Zypern-Bosea (Bosea cypria), Blättrige Elfenbeindistel (Ptilostemon chamaepeuce var. cyprius), Ganzblättriger Andorn (Acanthoprasium integrifolium), Süßer Majoran (Origanum majorana var. tenuifolium), Zypern-Lotwurz (Onosma fruticosum) und Zypern-Salbei (Phlomis cypria var. occidentalis).

Fauna: Zu den wichtigsten Arten der Region gehören:

Säugetiere: Fuchs, Hase, Igel.

Vögel: Holztaube, Rebhuhn, Schuppengrasmücke (Endemit), Zypernsteinschmätzer (Endemit). Der Akamas-Wald dient vielen Zugvögeln als Ruhepunkt.

Reptilien: Zypernnatter, Zypernechse, schwarze Peitschennatter.

Wandern auf Zypern

Angeblich lässt sich ein Ort ja am besten kennenlernen, wenn man ihn zu Fuß erkundet. Mit ihrer natürlichen Umgebung und abwechslungsreichen Landschaft kann die Insel Zypern trotz ihrer geringen Größe auf mehr als 10.000 Jahre Geschichte zurückblicken.

Dank des ganzjährig günstigen Klimas der Insel können Sie an 365 Tagen im Jahr aus einer schier endlosen Auswahl an Aktivitäten im Freien wählen. Begeben Sie sich doch einfach auf eine Reise durch die Natur, Geschichte und Kultur Zyperns. Dank der zahlreichen Wegweiser an den vielen Naturpfaden und Wanderwegen wird Ihnen dabei nichts entgehen! Insgesamt wurden 52 ausgewiesene Wanderwege geschaffen, die Sie zu den schönsten Landschaften Zyperns führen und auf denen Sie den Mittelmeercharakter der Insel spüren werden. Bei einer Wanderung können Sie die abwechslungsreiche Flora und Fauna, aber auch die Überreste der Bergbauvergangenheit Zyperns und andere interessante Monumente entdecken.

Manche Wanderwege sind zwar anspruchsvoller als andere, eines aber haben sie alle gemeinsam: sie sind ein Erlebnis für die Sinne. Und das vor allem im Frühjahr, wenn Sie die Natur in voller Blüte und in all ihrer Herrlichkeit sehen, hören und riechen können.

Flora

Bis heute wurden auf Zypern 1.908 unterschiedliche Pflanzenarten, -unterarten, -sorten, -gattungen und -hybride dokumentiert. Diese Zahl bezieht sich auf einheimische und gebietsfremde Pflanzen (d. h. exotische, aber naturalisierte Pflanzen), nicht jedoch auf Kulturpflanzen. Den größten Teil der zyprischen Flora machen 142 endemische (also ausschließlich auf Zypern zu findende) Pflanzen aus.

Die natürlichen Wälder der Insel weisen eine große Biodiversität auf und sind von erheblicher ökologischer Bedeutung. Viele davon sind als Nationalparks und Schutzraum für Flora und Fauna eingestuft. Sie decken mehr als 70 Prozent des Natura-2000-Netzwerks auf Zypern ab.

Der am häufigsten vertretene Waldbaum ist die Kalabrische Kiefer (Pinus brutia) Sie wächst in den Küstenregionen sowie in Höhenlagen von bis zu 1.400 Metern. In den höher gelegenen Gegenden des Troodos-Gebirges dominiert hingegen die Schwarzkiefer (Pinus nigra subsp. pallasiana).

An großen Flüssen und deren Umgebung finden sich hauptsächlich die Morgenländische Platane (Platanus orientalis) und die Türkische Erle (Alnus orientalis). Auf Zypern finden sich in geringerem Umfang aber auch andere Baumarten wie z. B. die Zypern-Zeder (Cedrus brevifolia) und die Mittelmeer-Zypresse (Cupressus sempervirens var. horizontalis).

Die Landschaft wird außerdem von Busch- und Strauchland dominiert. In mittleren und hohen Lagen wächst hauptsächlich die Erlenblättrige Eiche (Quercus alnifolia), ein Endemit, der entweder für sich alleine, in Wäldern mit Reinbestand oder zusammen mit Kiefern steht. In den Niederungen Zyperns findet sich außerdem Macchie (auch Maquis genannt), eine mediterrane Buschlandschaft, zu deren dominierenden Spezies der Phönizischer Wacholder (Juniperus phoenicea), der Olivenbaum (Olea europaea), der Johannisbrotbaum (Ceratonia siliqua), der Mastixstrauch (Pistacia lentiscus) und die Kalabrische Kiefer (Pinus brutia) gehören.

Wenn Sie die Natur Zyperns zu Fuß erkunden, werden Sie auch einige der vielen endemischen Pflanzen entdecken, die vom Aussterben bedroht sind und von denen die meisten in das „Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume“ (kurz: Berner Konvention) aufgenommen wurden. Dazu gehören:

  • die Scilla morrisii, eine Pflanzenart aus der Gattung der Blausterne (Scilla) in der Familie Hyazinthengewächse (Hyacinthaceae);
  • die Zyprische Sternhyazinthe (Chionodoxa lochiae), eine Pflanzenart aus der Gattung der Sternhyazinthen (Chionodoxa) in der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae);
  • der Lefkara-Tragant (Astragalus macrocarpus subsp. Lefkarensis), eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae);
  • die Kotschys Ragwurz (Ophrys kotschyi), eine Pflanzenart aus der Gattung der Ragwurzen (Ophrys), einer Orchideengattung aus der Familie der Orchideen (Orchidaceae) und
  • die Zypern-Tulpe (Tulipa cypria) aus der Pflanzengattung der Tulpen (Tulipa) in der Familie der Liliengewächse (Liliaceae).

Fauna

Die Vielfalt an Lebensräumen für viele unterschiedliche Tierarten hat Zypern seinen abwechslungsreichen Landschaften (alle mit ihrem ganz eigenen Mikroklima und ihren ganz eigenen topografischen Eigenschaften), seinen verschiedenartigen Bodenbegebenheiten und geologischen Substraten sowie seiner Vielfalt an Waldbeständen und landwirtschaftlicher Vegetation zu verdanken.

Zu den bemerkenswertesten Säugetieren der Insel gehören u. a.:

  • das Mufflon (Ovis gmelini ophion), ein scheues Wildschaf, das nur auf Zypern zu finden und gleichzeitig das größte wild lebende Säugetier der Insel ist;
  • der Rotfuchs (Vulpes vulpes), das einzige Fleisch fressende Säugetier Zyperns;
  • der zyprische Langohrigel (Hemiechinus auritus dorotheae), eine endemische Unterart der scheuen Säugetierfamilie der Igel (Erinaceidae) und
  • Fledermäuse (Microchiroptera), eine Säugetiergruppe aus der Ordnung der Fledertiere (Chiroptera). Sie sind ein herausragendes Merkmal der zyprischen Fauna und eine der eigentümlichsten Säugetierarten überhaupt, von der insgesamt 19 unterschiedliche Arten auf der Insel vertreten sind.

Die geografische Lage Zyperns macht es zu einem der wichtigsten natürlichen Lebensräume für Zugvögel. Internationale Vogelschutzorganisationen zählen die Insel außerdem zu den weltweit bedeutendsten Regionen, was die Artenvielfalt an Vögeln anbelangt. Zypern ist europaweit einmalig für seine endemischen Vogelarten.

Sehr interessant sind auch die Schmetterlinge (Lepidoptera), die sich auf der ganzen Insel tummeln. Von den insgesamt 52 Arten, die hier leben, sind neun nur auf Zypern zu finden.

Sehenswürdigkeiten

Neben der immensen natürlichen Vielfalt entlang der vielen Wanderwege wurden einige Strecken dazu entwickelt, ihren Besuchern die Möglichkeit zu geben, das kulturelle Erbe der Insel durch diverse Monumente zu entdecken. Zu diesen Monumenten gehören u. a. byzantinische Kirchen (die zum Teil auch zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören), venezianische Brücken, Moscheen und andere interessante Stätten.

Schwierigkeitsgrad

Alle Wanderwege Zyperns sind in drei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade eingeteilt:

  • Kategorie 1: Einfacher Wanderweg mit leichtem Anstieg. Für jedes Alter und Fitnessniveau geeignet.
  • Kategorie 2: Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad; für Erwachsene mit ordentlichem bis gutem Fitnessniveau geeignet. Plötzliche Neigungswechsel (bergauf und/oder bergab) und/oder Verlauf entlang schmalem oder unwegsamem Gelände.
  • Kategorie 3: Hoher Schwierigkeitsgrad. Ein Wanderweg auf schwierigem Gelände, z. B. plötzliche Neigungswechsel (bergauf und/oder bergab), Verlauf entlang besonders unwegsamem und/oder rutschigem und/oder schmalem und/oder steilem Gelände. Für Erwachsene mit sehr gutem bis ausgezeichnetem Fitnessniveau geeignet. Ungeeignet für Kleinkinder.

Sie möchten mehr erfahren!

In diesem Abschnitt der Webseite finden Sie in zusammengefasster Form Informationen zu 31 Wanderwegen auf Zypern. Ihnen steht außerdem eine ausführlichere Broschüre zum Download zur Verfügung, in der Sie neben wertvollen Tipps und Hinweisen zum sicheren und bequemen Wandern auch Kartenmaterial finden.

Ausführliche Informationen des zyprischen Forstministeriums zu den 52 ausgewiesenen Wanderwegen finden Sie hier.

Troodos-Platz – Stavros tis Psokas Fahrradrouten

Diese 55 kilometer lange Strecke verbindet das Gebiet von Troodos mit den Kykkos-Bergen. Eine Weiterfahrt an die Nordwestküste Zyperns entlang der Strecke von Stavros nach Pyrgos oder Polis ist ebenfalls möglich.

Die Strecke hat ihren Ausgangspunkt am Troodos-Platz und steigt in westlicher Richtung auf etwa 2,5 kilometer an, bevor sie eine Abzweigung nach links erreicht, die zum Berg Olympos führt. Von dort aus geht es bergab nach Prodromos. Der Weg führt dann nach rechts in die Kiefernwälder und durch das Dorf Pedoulas zum Kykkos-Kloster. Hier bietet sich die Gelegenheit für eine Rast im Restaurant Kykkos, bevor es weiter nach Kampos geht. Vor Kampos führt eine Linksabzweigung nach Stavros tis Psokas im Westen und 3,5 kilometer weiter abwärts, nach einer weiteren Linksabzweigung, zum Zederntal. Die Strecke führt nun 16 Kilometer geradeaus bis zu einer Linksabzweigung zur 3 kilometer entfernten Forststation Stavros tis Psokas. Hier gibt es ein Restaurant, eine Herberge, einen Picknick- und Campingplatz sowie ein eingezäuntes Gebiet, in dem Mufflons (endemische Wildschafe) gehalten werden.

Ausgangspunkt: Troodos-Platz
Ziel: Stavros tis Psokas
Gesamtstrecke: 55 kilometer
Höhenunterschied: 25 meter
Schwierigkeitsgrad: Leicht. Einige Steigunen und zahlreiche Gefälle. Erfordert ein Tourenrad mit Gangschaltung.
Straßenbedingungen: Durchgängig asphaltierte Straßen.

Difficulty rate: Quite a difficult course. It requires a road bike with low/ easy gear ratios
Road condition: Paved roads throughout.
Route Description: This excursion links the Troodos area with the Kykko mountains and enables further trips to the northwest coast of the island, along the route from Stavros to Pyrgos or Polis.

To download the route in gpx format click here

Distance: 90.34km
Elevation Gain: 4746m
Highest point: 1824m
Lowest point: 185m
Loop: YES
Terrain: Mountain
Road surface: Paved

 

Section Distance (km) Total Distance (km)
Troodos Square 0,0 0,0
Prodromos 8,2 8,2
Pedoulas 3,4 11,6
Kykkos Monastrery 13,7 25,3
Tsakkistra 9,2 34,5
Kampos 2,4 36,9
Oikos 32,6 69,5
Kalopanagiotis 2,2 71,7
Moutoulas 1,4 73,1
Pedoulas 5,8 78,9
Prodromos 3,4 82,3
Troodos Square 8,2 90,5

Troodos – Pafos (Paphos) Fahrradrouten

Die 65 kilometer lange Strecke verbindet das Gebiet rund um das Troodos-Gebirge mit Pafos (Paphos) und führt vorbei an den malerischen Dörfern des Diarizos-Flusstals.

Vom Troodos-Platz aus geht es Richtung Süden entlang der Hauptstraße zwischen Lemesos (Limassol) und Troodos. Bei Psilo Dentro führt der Weg nach rechts Richtung Pano Platres und anschließend nach Kato Platres. Unmittelbar vor dem Dorf führt die Strecke rechts nach Mandria und Paphos und weiter in südwestlicher Richtung durch Mandria zum Diarizos-Tal und durch die Dörfer Agios Nikolaos, Praitori, Kedares, Kidasi, Agios Georgios, Mamonia, Fasoula und Nikokleia, bevor sie schließlich die alte Straße zwischen Limassol und Paphos erreicht. Von dort aus geht es Richtung Westen über die Dörfer Mandria, Timi, Acheleia und Geroskipou nach Paphos.

Ausgangspunkt: Troodos-Platz
Ziel: Pafos
Gesamtstrecke: 65 kilometer
Höhenunterschied: 20 meter
Schwierigkeitsgrad: Leicht. Hauptsächlich bergab. Das Fahrrad, egal ob Tourenrad oder Mountainbike, sollte gute Bremsen haben.
Straßenbedingungen: Durchgängig asphaltierte Straßen.

Road condition: Paved road throughout.
Route Description: This excursion links the Troodos area to Pafos via the picturesque villages in the valley of the Diarizos river.

To download the route in gpx format click here

Distance: 68.6km
Elevation Gain: 614m
Highest point: 1735m
Lowest point: 1m
Loop: NO
Terrain: Mountain
Road surface: Paved

 

Section Distance (km) Total Distance (km)
Troodos square 0,0 0,0
Psilo Dendro 7,6 7,6
Pano Platres 1,3 8,9
Kato Platres 2,6 11,5
Mandria 1,5 13,0
Agios Nikolaos 9,7 22,7
Praitori 1,9 24,6
Kedares 1,7 26,3
Kidasi 5,3 31,6
Agios Georgios 7,2 38,8
Mamonia 2,0 40,8
Nikokleia 8,2 49,0
Mandria 4,6 53,6
Timi 2,1 55,7
Acheleia 2,9 58,6
Geroskipou 1,8 60,4
Pafos 8,2 68,6